Schilder optimieren Sicherheit der Kinder

Die Schilder-Aktion wurde von der Volksbank Seesen und den Kommunen unterstützt. (Foto: Jung)
 
Zog Jahresbilanz: Die Deutsche Verkehrswacht, OV Seesen-Lutter-Langelsheim. (Foto: Jung)

Vorstand der Verkehrswacht für Engagement gedankt / Mitgliederversammlung in Seesen

Seesen/Lutter/Langelsheim (Hü). Die Deutsche Verkehrswacht, Ortsverband Seesen-Langelsheim-Lutter, ließ jetzt im Seesener Hotel „Wilhelmsbad“ im Rahmen seiner ordentlichen Mitgliederversammlung die verflossenen zwölf Monate Revue passieren. Zum Resümee 2011 konnte der 1. Vorsitzende, Wilhelm Schöbel, auch zahlreiche Gäste willkommen heißen. Mit von der Partie waren unter anderen Rhüdens Ortsbürgermeisterin Irene Pülm, der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Seesen, Norbert Ste­phan – er überbrachte die Grüße des Verwaltungschefs Erik Homann – , die Ortsbürgermeister Walter Schröder (Herrhausen), Christiane Raczek (Bilderlahe), der Bürgermeister der SG Lutter am Barenberge, Peter Kühlewindt, der Leiter des Polizeikommissariats Seesen, Helmut Fischer, Volksbank-Vorstand Armin Gernhöfer und ein Vertreter der Landesverkehrswacht Niedersachsen.
Zu Beginn der Zusammenkunft referierte POK Otto Brodthage jun. (Polizei Langelsheim) zum Thema „Verkehrsunfall – wann benötige ich die Polizei?“. Zunächst ging Brodthage auf die Entwicklung der Unfallzahlen im Landkreis Goslar ein. 2011 hätten 3654 (2010: 4188) Unfälle zu Buche geschlagen. Auch die Zahl der Toten (9/10) und Schwerverletzten (125/148) sei rückläufig gewesen. Diese erfreuliche Entwicklung sei gerade und auch auf vielfältige Präventivmaßnahmen zurückzuführen. Die Polizei werde alles unternehmen – auch im Schulterschluss mit der Verkehrswacht – , um die Zahl der Unfälle im Landkreis Goslar auch in den Folgejahren weiter zu minimieren.
Probleme, machte Brodthage deutlich, würden nach wie vor die Kradunfälle bereiten. Ein Bereich, um den sich die Polizei in verstärktem Maße kümmern werde.
„Wann benötige ich die Polizei im Unfallfall?“ Wenn sie gerufen werde, betonte Brodthage, seien die Ordnungshüter immer zur Stelle. Allerdings gäbe es bei den Bagatellunfällen eine Neuerung. Es handele sich dabei um das Ausfüllen eines Formulares.
Wichtig sei, dass alle anderen Unfälle gemeldet und dokumentiert würden. Es könne auch gleich der Notruf 110 gewählt werden. Außerdem sei es wichtig, die Unfallstelle sofort zu sichern.
Um eine Unfallflucht zu vermeiden, sollte man solange am Unfallort bleiben, bis die Polizei eingetroffen sei. Ein auch nur kurzes Entfernen könne strafrechtliche Folgen mit sich führen – beispielsweise eine hohe Geldstrafe, eventuell auch Entzug der Fahrerlaubnis.
Auch Wildunfälle müssten sofort gemeldet werden, nicht zuletzt wegen des Schutzes des Tieres.
Vorsitzender Wilhelm Schöbel wies in seinem Rechenschaftsbericht unter anderem auf die Schilder-Aktion „Sicherheit für unsere Kinder“ hin. Der Versammlung wurde bereits der zweite Schilderentwurf vorgestellt. Schilder, so Schöbel, seien bereits in Lutter sowie im Bereich der Stadt Seesen aufgestellt worden. Dabei sei die Verkehrswacht zum einen von der Volksbank Seesen unterstützt worden – sie habe einen namhaften Betrag zur Verfügung gestellt – , und zum anderen hätten die Kommunen bei der Installierung der Schilder unter die Arme gegriffen. Samtgemeindebürgermeister Kühlewindt (Lutter am Barenberge) und Ildehausens Ortsratsvorsitzender Norbert Stephan bedankten sich beim Vorstand der Verkehrswacht für diese gelungene Aktion; sie trage zu einer Optimierung der Sicherheit für die Jungbürger bei.
Ein weiterer Bericht über die Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Seesen-Lutter-Langelsheim folgt.