„Schule soll und muss Spaß machen“

Rektorin Martina Starke begrüßte die neuen Schüler, die sich schon während der Einschulungsfeier rege meldeten. (Foto: Niemann)

Eltern, Großeltern und Freunde begehen gemeinsam Einschulungsfeier mit Grundschule Am Schildberg

Für 48 ABC-Schützen begann am vergangenen Sonnabend der sogenannte Ernst des Lebens bei ihrer Einschulungsfeier in der Aula der Grundschule Am Schildberg. Doch dass dieser Ernst des Lebens nichts Schlimmes sei, sagte die Schulleiterin Martina Starke in ihrer Begrüßungsrede zu den Kindern. „Schule soll und muss nämlich Spaß machen, und dazu gehören freundliche Lehrer, ein toller Unterricht und Freunde“. Dass dazu jedoch auch einige Regeln gehören, darauf ging die Rektorin ebenso ein und wandte sich mit verschiedenen Fragen direkt an die Kinder, die sich rege beteiligten und meldeten. Schule bedeute auch, Teil einer Klassengemeinschaft zu sein, in der man vielleicht auch merke, dass es nicht immer einfach sei, miteinander auszukommen. Doch die Kinder würden auch feststellen, dass es gut tut, Hilfe von einem Klassenkameraden zu bekommen. „Gemein sein und sich streiten bringt nichts, und sich zu hauen schon gar nichts“, so Starke, „aber ich verspreche euch, ihr werdet auch ganz schnell neue und beste Freunde finden, und euch freuen, sie jeden Tag in der Schule zu sehen“. Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung des Theaterstücks „Alle Mäuse lernen lesen“, das von den Klassen 3a und 3b vorgetragen wurden. In dem Stück geht es darum, dass eine stets hungrige Mäusefamilie, die in einer Bücherei wohnt, davon träumt, sich in dem gegenüberliegenden Käseladen einmal richtig satt zu fressen. Da der Laden aber von einem Kater bewacht wird, müssen die Mäuse dieses Hindernis überwinden, was sie dank der Anleitung der Leseratte Anton schaffen. In dem Mini-Musical gab es auch Gesangseinlagen, wie die Songs „The Lion Sleeps Tonight“ und „Glory Halleluja“. Während die drei neuen Klassen dann ihre erste Unterrichtsstunde absolvierten, wandte sich die Rektorin auch an die Eltern der Kinder und appellierte daran, Geduld zu haben, damit sich die frisch gebackenen Schüler an die neue Situation gewöhnen können. Ganz wichtig seien die Unterstützung und das Begleiten der Kinder. „Ich möchte Sie auch auffordern, Vertrauen in Ihre Kinder zu haben, denn diese können oft mehr, als wir alle ihnen zutrauen“, so Starke. Ebenso könne man den Lehrern vertrauen, die viel Erfahrung und Wissen im Umgang mit Schülern haben.
Um die Wartezeit auf die Kinder zu verkürzen, hatte der Förderverein der Grundschule ein Buffet mit Getränken, Kuchen und Hotdogs organisiert.