Schulmonster gibt es nicht

Die vierten Klassen nahmen den Erstklässlern mit der Inszenierung „Schulmonster gibt es nicht“ die Angst vor der Schule. (Foto: Kiehne)

61 Erstklässler in drei Klassen an der Grundschule an der Jahnstraße

61 Mädchen und Jungend wurden am Sonnabend in der Grundschule an der Jahnstraße eingeschult.

Und das Pausenforum war während der Einschulungsfeier am Sonnabend an den Rand seiner Kapazitäten gebracht. Während es draußen regnete, gab es drinnen keinen freien Platz mehr. Mütter und Väter, Großeltern und Geschwister waren dabei, als der große Tag anstand. Viele filmten die Einschulungsfeier mit dem Smartphone, oder hielten besondere Augenblicke mit der Digitalkamera fest.
Begrüßt wurden die ABC-Schützen und ihre Eltern von Schulleiter Detlef Häfermann. Die vierten Klassen hatten unter Leitung von Tanja Schwabe, Bärbel Kolle, Nicole Lühmann und Britta Starke das Stück „Schulmonster gibt es nicht“ einstudiert, um den Erstklässlern die Angst vor der Schule zu nehmen. Das Stück erzählte die Geschichte von Lena, die von ihrer Mutter den Auftrag bekommen hat, den drei Schulanfängern die Schule zu zeigen, um ihnen die Angst davor zu nehmen. Aber Lena ist gar nicht begeistert. Die Jungen machen Witze und erfinden ein Schulmonster, was die Schulanfänger noch mehr verängstigt.
Doch die Mädchen um Lena haben eine Idee: Sie bitten die Schulfee um Hilfe, die für die Schulanfänger ausnahmsweise Unterricht am Nachmittag zeigen soll. Gesagt getan: gemeinsam machen sich alle auf den Weg zur Schule. Dort erleben die drei Schulanfänger drei abwechslungsreiche „Unterrichtsstunden“ mit den Lehrerinnen Frau Schiller, Frau Wirbelwind und Frau Addisubdimu. Die Schulanfänger schauen zu und verlieren zunehmend ihre Angst. Zum Schluss schnappen sie sich ihre Schulsachen und sind bereit für ihre eigene Einschulung. Für die Vorführung gab es reichlich Applaus.
Danach übernahmen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Regie. Dr. Peter Gansen, der als Lehrer seit diesem Schuljahr an der Grundschule an der Jahnstraße unterrichtet, rief die Schüler seiner Klasse nacheinenader auf – und so machte sich zunächst die Klasse 1a auf den Weg in ihre allererste Unterrichtsstunde. Es folgten die Klasse 1b von Klassenlehrerin Sybille Mahns und danach die Klasse 1c von Klassenlehrerin Jana Beyer.
Während die Kinder in den Schulklassen unterrichtet wurden, bot der Eltern- und Förderverein Sekt und Brezeln sowie Kaffee und Kuchen in der Mensa an. Und dann war er auch schon vorbei, der erste Schultag. Im Anschluss wurden die Schultüten verteilt und im Kreise der Familie die Einschulung gefeiert.