Schulprojekt bringt Teens zusammen

25 Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule Oker erhielten am Mittwoch ihre Urkunden. (Foto: Schule)

Oberschule Seesen Vorreiter / Adolf-Grimme Gesamtschule zog nach / Projekt geht weiter

25 Schüler sind im April an der Adolf-Grimme Gesamtschule zu „teenscouts“ ausgebildet worden. Am Mittwoch erhielten sie ihre Urkunden.

Neben der Oberschule Seesen ist die Adolf-Grimme-Gesamtschule erst die zweite Schule des Landkreises Goslar, an der teenscouts ausgebildet wurden. Diese ist Bestandteil des Projektes „come togehter“.

25 Schüler sind jetzt teenscouts

Die frisch gebackenen teenscouts im Alter von elf bis 15 Jahren aus den sechsten bis neunten Klassen haben durch Übungen und Rollenspiele selbst erarbeitet, wie sie sich verhalten müssen, um offen und ansprechbar für andere zu sein und gewaltfrei mit Konflikten umzugehen. 14 Mädchen und elf Jungen absolvierten an der Gesamtschule die Ausbildung. Fotos, auf denen Flüchtlingslager, Schulen in Afrika, zerbombte Häuser in Syrien, Mädchen mit Kopftüchern oder Kinder in Rollstühlen abgebildet sind, bieten den Schülern Diskussionsgrundlagen, um über andere Lebenssituationen ins Gespräch zu kommen. So wurde Verständnis und auch Interesse für andere Menschen und Kulturen geweckt. Die Schüler waren darüber erschüttert, dass es beispielsweise in Aleppo an der Tagesordnung ist, dass Kinder in zerstörten Häusern leben und immer wieder Bomben über der Stadt abgeworfen werden. Durch einen Film, der das Leben in diesem Kriegsgebiet zeigt, soll Verständnis für das Erlebte der Flüchtlingskinder geweckt werden.
Am letzten Tag der Ausbildung haben die Schüler in Workshops erarbeitet, wie sie ihre Ideen konkret in der Schule umsetzen wollen. Sie haben sich in vier Gruppen zusammengefunden.

Treffen mit Flüchtlingskindern geplant
In einer Gruppe haben die Schüler das Vermitteln von Regeln, Nachhilfe geben und die deutsche Sprache lernen als Ziel bearbeitet. Eine zweite Gruppe möchte Ideen zur Vorstellung in der Klasse und der Schule sammeln. Die dritte Gruppe möchte die Pausen mit den Flüchtlingskindern gestalten und die vierte Gruppe macht sich Gedanken rund um das Thema Spendensammlung. Dem nicht genug. Die ersten Treffen mit den Flüchtlingskindern sind für die kommende Woche geplant.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 23. April 2016.