Seelsorger der Kliniken Schildautal verabschiedet

Künftig nehmen Claudia Falkenreck-Wünsche und Pastoralfeferent Stefan Manzeck die Seelsorge in den Kliniken wahr.

Uta Hirschler, Mirko Gremse und Johannes Hirschler übernehmen neue Wirkungskreise in Braunschweig

Seesen (bo). Mit einem Gottesdienst in den Asklepios Kliniken Schildautal wurden am Mittwoch die Krankenhausseelsorgerin Uta Hirschler sowie die Krankenhausseelsorger Mirko Gremse und Johannes Hirschler durch Propst Thomas Gleicher verabschiedet.
Pfarrer Hirschler war über 16 Jahre, Pfarrerin Hirschler über 14 Jahre in den Kliniken tätig. Seit Juni 2009 wurde das Team der Krankenhausseelsorger durch Pfarrer Gremse verstärkt. Er war seit 2001 auch im Stadtkrankenhaus tätig. Propst Gleicher betonte in seiner Verabschiedung, dass es den Scheidenden immer am Herzen gelegegen habe, ein offenes Ohr für die Menschen in den Kliniken zu haben und die froh machende Botschaft des Evangeliums in der oft mühsamen Welt eines Krankenhauses weiterzugeben.
Bei den vielfältigen Begegnungen mit Patienten, Pflegepersonal und Ärzten habe es oft tiefgründige Gespräche gegeben. Die Frage nach Gott spielte dabei oft eine Rolle, und immer wieder sei die Frage nach dem „Warum?“ und „Warum ich?“ gestellt worden.
Der 1997 eingeweihte Andachtsraum, der vom Seelsorge-Team als ein ganz besonderer geistlicher Ort erlebt wird, war dabei ein wichtiger Raum des „Abladens vor Gott“. Besucher wie Seelsorger halten hier mit Gott Zwiesprache über die inneren und äußeren Nöte und Gedanken. In Zukunft nehmen Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche und Pastoralreferent Stefan Manzeck mit je einer halben Stelle die Seelsorge in den Kliniken wahr. Beide sehen ihre Kollegen nur ungern ziehen. Sie wünschten ihnen Gottes Segen für den weiteren Weg, der alle drei nach Braunschweig führt. Pfarrer Gremse wird dort Pfarrer an der Kirchengemeinde St. Pauli-Matthäus, Pfarrerin Hirschler begann am 1. Februar ihren Dienst als Pröpstin in Braunschweig, und Pfarrer Hirschler geht in Elternzeit und kümmert sich um das Wohl der Familie und insbesondere der vier gemeinsamen Kinder.