Seesen fahrradfreundlicher machen

Bürgermeister Erik Homann stellte während der Beiratssitzung von Handel und Innenstadt das für Seesen geplante Fahrradständer-Projekt vor.

Beirat „Handel und Innenstadt“ des Stadtmarketings will neue Anreize schaffen / Broschüre erstellen

Die Themen Kernöffnungszeiten der Geschäfte, Fahrradständer für die Innenstadt und Werbewirksamkeit bei Stadtfesten standen beim jüngsten Informationsaustausch des Beirats „Handel und Innenstadt“ der Stadtmarketing Seesen eG auf der Tagesordnung.

Praktikantin Jana Schnelle hatte zum Thema Kernöffnungszeiten eine Aufstellung der Geschäfte in der Innenstadt und ihrer Öffnungszeiten vorgenommen. Auf Anregung aus dem Einzelhandel soll damit die Broschüre „Kaufhaus Innenstadt“ erstellt werden, die einen Überblick über die vorhandenen Geschäfte geben soll. In diesem Zusammenhang wurden die Möglichkeiten zur Optimierung der Öffnungszeiten diskutiert, um diese noch kundenfreundlicher gestalten zu können.
Frau Giebeler vom „Frechdachs „berichtete daraufhin über ihre positiven Erfahrungen, die sie durch die seit Juni durchgängigen Öffnungszeiten, gemacht hat. Um Kundenwünsche berücksichtigen zu können, soll in den nächsten Wochen eine Umfrage zum Kaufverhalten in den Seesener Betrieben durchgeführt werden. Ziel ist die einheitliche Vermarktung der Geschäfte durch die erwähnte Broschüre sowie durch Übersichtstafeln.
Im weiteren Verlauf stellte Bürgermeister Erik Homann das Projekt „Fahrradständer für die Innenstadt“ vor. Dazu wurde Christian Mainka – Wirtschaftsförderer aus Wennigsen – eingeladen, der über die Umsetzung und die positiven Effekte in Wennigsen berichtete.
Homann zeigte sich von dem Konzept begeistert, da mit geringem finanziellen Aufwand eine große Wirkung erzielt werden könne. Er wolle Seesen nach und nach zu einer „Fahrradfreundlichen Stadt“ machen. Dazu sollen in Kooperation mit den Unternehmen zahlreiche Anlehnbügel in der gesamten Stadt aufgestellt werden.
Der Anfang dazu wird am Bahnhof gemacht, dort werden im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen zwölf solcher Fahrradparkplätze geschaffen.
Anschließend wurde der Wunsch an die Einzelhändler herangetragen, bei Stadtfesten eine Abfrage der Herkunft der Kunden durchzuführen, um die Wirksamkeit der Werbemaßnahmen (Plakate, Anzeigen etc.), die das Stadtmarketing betreibt, überprüfen zu können. Die anwesenden Einzelhändler haben sich bereit erklärt, dies im Vorfeld der nächsten Stadtfesten machen zu wollen.