Seesen wählt am Sonntag einen neuen Bürgermeister

Werben um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger: Hanna Kopischke (SPD) und Erik Homann (CDU). Foto: Jung (Foto: Jung)
 
Firat Savgat. Foto: Kiehne (Foto: Kiehne)

Fragen der Redaktion an die drei Bewerber: Hanna Kopischke, Erik Homann und Firat Savgat

Am Sonntag, 11. September 2011, wird in Seesen ein neuer Bürgermeister gewählt. Drei Kandidaten haben sich für dieses Amt beworben: Hanna Kopischke (SPD), Erik Homann (CDU) und Firat Savgat (parteilos). Ihnen hat die „Beobachter"-Redaktion zehn gleichlautende Fragen gestellt.


10 Fragen an Hanna Kopischke:


Was qualifiziert Sie eher als Ihre Mitbewerber dafür, hauptamtliche Bürgermeisterin von Seesen zu werden?
Hanna Kopischke: 30 Jahre habe ich mit meiner Familie in Seesen gelebt, gearbeitet, mich vielfältig engagiert und die Politik Seesens mit gestaltet. Ich kenne die Menschen und die Situation in der gesamten Stadt. Als studierte Betriebswirtin leite ich seit 10 Jahren eine große Berufsschule mit rund 90 Beschäftigten. Innovation trotz knapper Mittel ist mein Tagesgeschäft. Vielfältige Kompetenzen, Erfahrungen, Ideenreichtum und Verbindungen bringe ich in die Arbeit ein.

Wie würde Ihre Prioritätenliste als neue Amtsinhaberin aussehen, gibt es Ad-Hoc-Maßnahmen, die Sie vordringlich auf den Weg bringen möchten?
Hanna Kopischke: Durch wirtschaftsfördernde Politik bestehende Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten und neue schaffen. Familienfreundlichkeit für alle Generationen umsetzen. Bedarfsgerechte Bildungs- und Betreuungsangebote weiterentwickeln und ehrenamtliches Engagement stützen. Finanzielle Grundlagen bewahren. Ad hoc werde ich zur Belebung der Innenstadt mit allen Beteiligten Gespräche führen.

In welchen Bereichen sollte mehr beziehungsweise weniger Geld ausgegeben werden?
Hanna Kopischke:  Konkrete Projekte, die die Lebensgrundlagen der Stadt verbessern, haben Priorität. Zusätzliche Mittel sollten in Wirtschaftsfördermaßnah-men, Bildung, Innenstadtentwicklung und Ehrenamt investiert werden. Die Gegenfinanzierung kann zum Beispiel durch erzielte Mehreinnahmen in Folge erfolgreicher Wirtschaftsfördermaßnahmen und Ausgabendisziplin in den übrigen Bereichen erfolgen.

Würden Sie als Bürgermeisterin eine regelmäßige Sprechstunde einführen?
Hanna Kopischke: Ja, nicht nur das. Mein Ziel ist es, für alle jederzeit ansprechbar zu sein, damit Probleme möglichst schnell gelöst werden können.

Was ist erforderlich, um die örtliche Wirtschaft zu stärken und mehr Arbeitsplätze zu schaffen?
Hanna Kopischke: Seesens Lage an drei wichtigen Verkehrsadern in der Mitte Deutschlands ist eine Stärke, die von mir gezielt zur Forcierung von Neuansiedlungen eingesetzt wird. Kontakte zu potenziellen Interessenten bringe ich, aufgrund meiner vielen Gespräche auf lokaler, regionaler und landesweiter Ebene in Teilen bereits mit. – Die Verwaltung als Dienstleistungsunternehmen muss die örtlichen Betriebe in ihrer Entwicklung unterstützen. Darum werde ich mich persönlich kümmern.

Welche Maßnahmen könnten dazu führen, die Stadt Seesen für Jugendliche
attraktiver zu machen?
Hanna Kopischke: Eine Vielzahl junger Menschen sucht Ausbildungsplätze und Lebenschancen in Seesen. Hier möchte ich mit meinem reichen Erfah-rungsschatz behilflich sein, vermehrt Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen. Im Freizeitbereich sollte die Attraktivität Seesens für junge Menschen vielfältiger werden. Ich trete dafür ein, die Ideen der Jugendlichen einzubinden. Außerdem sehe ich die Ansiedlung von Freizeiteinrichtungen sowohl jugendpolitisch als auch wirtschaftspolitisch als Chance.

Mit Blick auf das Meinecke-Center: Was werden Sie im Falle Ihrer Wahl unternehmen, damit hier wieder Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden?
Hanna Kopischke: Zuerst werde ich mir ein genaues Bild über die Interessen der Eigentümer verschaffen, denn diese sind die Grundlage möglicher weiterer Überlegungen. Da die Stadt Seesen aktuell ins Städtebauförderungsprogramm des Landes auf-genommen wurde, sehe ich verschiedene Möglichkeiten einer Neugestaltung der Innenstadt unter Nutzung des Meineckeareals zur Schaffung von Einkaufs-potenzial.

Sind die bisherigen Aktivitäten in Sachen Tourismus ausreichend?
Hanna Kopischke: Touristen erwarten heute in allen Belangen ein hohes Niveau. Mit der Gründung der Stadtmarketing eG wurde ein Schritt in Richtung Tourismusförderung gegangen. Vorhandene Potenziale wie zum Beispiel „sehusa-wasserwelt“, Museum, Wilhelm-Busch-Haus, kulturelle Veranstaltungen, können zur wirtschaftlichen Nutzung mit neuen Ideen unterfüttert und zu Angebotspaketen zusammengeführt werden. Voraussetzung für ein erfolgreiches Tourismusmarketing ist ein marktfähiges gastronomisches Angebot. Privatinitiative ist hier gefragt. Sinnvolle Konzepte werde ich unterstützen.

Wären Sie im Falle der Wahl zur Bürgermeisterin dafür, den Ersten Stadtrat Erik Homann 2015 für weitere acht Jahre zu berufen? Die SPD-Fraktion hatte sich 2008 bekanntermaßen gegen die Wiederbesetzung der Stelle ausgesprochen, um Geld einzusparen.
Hanna Kopischke: Der SPD-Antrag war richtig und begründet. Der demografische Wandel ist bis heute ungebrochen und hat zu einer weiterhin sinkenden Einwohnerzahl geführt. Wesentliche Aufgaben der Verwaltungsspitze sind inzwischen durch den Verkauf des städtischen Krankenhauses entfallen. Interkommunale Zusammenarbeit wird zukünftig zu noch nicht absehbaren Aufgabenveränderungen führen. Eine Entscheidung muss diese Aspekteberücksichtigen.

Welche Zukunftsperspektiven hat die Vorharzstadt, wie sehen die Strukturen 2020 aus? Haben Sie Visionen?
Hanna Kopischke: Alle Statistiken sagen Seesen weiter sinkende Einwohnerzahlen mit den damit zusammenhängenden Folgen voraus. Nur wenn wir diese Realität akzeptieren und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, werden wir Seesen lebens- und liebenswert erhalten. Als Bürgermeisterin baue ich mein Handeln auf dieser Realität auf und bin sicher, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern trotz dieser Vorgaben unsere Stadt voranbringen zu können. Nicht umsonst ist mein Motto: Gestalten! Nicht nur verwalten. Dann wirdSeesen im Jahr 2020
- mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze haben (auch entlang der A 7),
- weiterhin Verwaltungszentrum sein,
- Bildungsangebote sichern,
- Ganztagsschulen betreiben,
- kostenlos Krippen- und Kitaplätze anbieten,
- umfassende Bürgerbeteiligung praktizieren,
- die Ortsräte durch mehr Kompetenzen stärken,
- vorbildliche Kulturangebote vorhalten,
- wirtschafts-, familien-, jugendfreundlich und seniorengerecht sein. Und
das alles bei solider Haushaltspolitik.

10 Fragen an Erik Homann:

Was qualifiziert Sie eher als Ihre Mitbewerber dafür, hauptamtlicher Bürgermeister von Seesen zu werden?
Erik Homann: Erstens kenne ich mich als Volljurist, der auch als Rechtsanwalt im Verwaltungsrecht tätig gewesen ist, mit den rechtlichen Grundlagen der Arbeit in der Stadtverwaltung aus. Zweitens habe ich fast vier Jahre als Erster Stadtrat Erfahrungen in der Führung unserer Stadtverwaltung gesammelt. Ich kenne die Entscheidungs- und Verwaltungsstrukturen und werde daher keine Zeit damit verlieren müssen, mich einzuarbeiten. Ich kann sofort loslegen, mein Programm in die Tat umzusetzen.

Wie würde Ihre Prioritätenliste als neuer Amtsinhaber aussehen, gibt es Ad-Hoc-Maßnahmen, die Sie vordringlich auf den Weg bringen möchten?
Erik Homann: An erster Stelle steht für mich die Wirtschaftsförderung. Danach kommen relativ gleichrangig Familien-, Kinder- und Jugendförderung sowie die Belebung unserer Innenstadt. Hohe Priorität haben außerdem die Ortsteile für mich. Mit „ad hoc“ verbinde ich „unüberlegte“ und überstürzte“ Aktionen, die uns mit Sicherheit nicht weiterbringen werden und daher von mir auch nicht zu erwarten sind. Ich kann jedoch versprechen, dass mit dem Tage meiner Amtsübernahme ein teamorientierter Führungsstil und eine neue Kommunikationskultur Einzug halten werden. Transparente Verwaltung und intensive Bürgerbeteiligung sind dabei meine erklärten Ziele.

In welchen Bereichen sollte mehr beziehungsweise weniger Geld ausgegeben werden?
Erik Homann: Wir müssen unbedingt mehr für unsere Jugendlichen tun. Das ist gut investiertes Geld. Weniger sollten wir für die Kreisumlage ausgeben. Der Landkreis ist vom Bund bei der Grundsicherung stark entlastet worden. Die Einsparungen müssen an die Stadt Seesen anteilig weitergegeben werden. Dafür werde ich mich stark machen.

Würden Sie als Bürgermeister eine regelmäßige Sprechstunde einführen?
Erik Homann: Mit einer regelmäßigen Sprechstunde ist es meiner Ansicht nach nicht getan. Ich bin für meine Bürger immer erreichbar. Sei es persönlich, telefonisch, per Email oder insbesondere für Jugendliche auch über Facebook.

Was ist erforderlich, um die örtliche Wirtschaft zu stärken und mehr Arbeitsplätze zu schaffen?
Erik Homann: Erforderlich sind dafür niedrige Standortkosten, attraktive Gewerbeflächen und eine flexible, freundliche und schnelle Verwaltung. Letzteres bedeutet für mich, die Verwaltung so zu organisieren und zu führen, dass sie von den Gewerbetreibenden als serviceorientierte Dienstleistung wahrgenommen wird. Ein Anruf genügt und wir kümmern unsjenseits von Zuständigkeitsgrenzen um die Problemlösung. Darüber hinaus werde ich mich verstärkt für die Förderung von Existenzgründern einsetzen.

Welche konkreten Maßnahmen könnten dazu führen, die Stadt Seesen für Jugendliche attraktiver zu machen?
Erik Homann: Vorrangig können wir mehr Ausbildungsplätze schaffen, indem wir gezielt die Betriebe fördern, die ausbilden. Daneben müssen wir die Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche verbessern. Konkret setze ich mich für verstärkte finanzielle Förderung von Jugendveranstaltungen ein. Außerdem biete ich Jugendlichen, die Veranstaltungen organisieren wollen, die.umfassende Unterstützung der Verwaltung an.

Mit Blick auf das Meinecke-Center: Was werden Sie im Falle Ihrer Wahl unternehmen, damit hier wieder Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden?
Erik Homann: Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Mittel, welche wir über das Städtebauförderungsprogramm „aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zur Verfügung haben, so eingesetzt werden, dass eine wirtschaftliche Nutzung des Gebäudes wieder möglich wird. Meine Aufgabe sehe ich dabei darin, zwischen Einzelhändlern, Investoren und dem Rat der Stadt Seesen zu vermitteln.

Sind die bisherigen Aktivitäten in Sachen Tourismus ausreichend?
Erik Homann: Nein, hier kann noch einiges verbessert werden. Ich sehe viel Potenzial für Seesen im Tages-, Wander- und Radtourismus. Dafür benötigen wir unter anderem eine optimierte Beschilderung, einen Fahrradverleih, Umkleidemöglichkeiten und Schließfächer für Mountainbiker und/oder Wanderer, ein kleines Café in der Nähe des Kurparks und des Museums sowie das entsprechende Marketing für alle Ausflugsziele in der Kernstadt und den Ortsteilen.

Würden Sie als Bürgermeister dafür plädieren, die Stelle des Ersten Stadtrats neu auszuschreiben?
Erik Homann: Es bedarf eines Volljuristen in der Verwaltungsführung. Entweder in der Position des Ersten Stadtrates, wenn der/die BürgermeisterIn diese Qualifikation nicht mitbringt oder aber in der Position des Bürgermeisters. Ist der Bürgermeister  – so wie ich – Volljurist, können wir die Stelle des Ersten Stadtrates einsparen. Dafür würde ich dann auch plädieren. Im Übrigen stellt sich diese Frage nur, wenn ich die Wahl
gewinnen sollte. Anderenfalls bliebe ich kraft Gesetzes als Erster Stadtrat im Amt.

Welche Zukunftsperspektiven hat die Vorharzstadt, wie sehen die Strukturen 2020 aus? Haben Sie Visionen?
Erik Homann: Ich bin überzeugt davon, dass Seesen sehr viel Potenzial hat. Wenn wir die Prioritäten in den nächsten Jahren richtig setzen, dabei unseren Haushalt im Griff behalten und über Parteigrenzen hinweg freundschaftlich zusammenarbeiten, werden wir auch 2020 noch eine selbständige Stadt sein, die eine außerordentlich hohe Lebensqualität bietet. Unsere wichtigste Aufgabe wird dabei sein, trotz des demographischen Wandels und der damit einhergehenden notwendigen und wichtigen Maßnahmen für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger, eine Stadt zu werden, die für Jugendliche und junge Erwachsene eine Perspektive bietet. Meine Vision ist ein junges und innovatives Seesen, das auf Arbeitgeber und Existenzgründer eine hohe Anziehungskraft ausübt und weit über seine Grenzen hinaus als attraktiver Wohn- und Standort bekannt ist.Ich weiß: „Seesen kann mehr!“

10 Fragen an Firat Savgat:


Was qualifiziert Sie eher als Ihre Mitbewerber dafür, hauptamtlicher Bürgermeister von Seesen zu werden?
Firat Savgat: Die Stadt und deren Zukunft liegt mir sehr am Herzen, vor allem die Nähe zur Bevölkerung – gerade und auch zur Jugend. Ich sehe die Probleme, wo sie entstehen – direkt vor Ort.

Wie würde Ihre Prioritätenliste als neuer Amtsinhaber aussehen, gibt es Ad-Hoc-Maßnahmen, die Sie vordringlich auf den Weg bringen möchten?
Firat Savgat: Um Seesen attraktiver zu machen, würde ich mehr Mülleimer aufstellen sowie Spiel- Fußball- und Parkplätze  sanieren lassen.

In welchen Bereichen sollte mehr beziehungsweise weniger Geld ausgegeben werden?
Firat Savgat: Mehr Geld für Feste, da diese die Stadt beleben; am Ende verdient auch die Kommune daran. Ferner sollten Mittel für den Ausbau der Jugendfreizeitstätte und regnerative Energiequellen eingesetzt werden.

Würden Sie als Bürgermeister eine regelmäßige Sprechstunde einführen?
Firat Savgat: Ich habe immer ein offenes Ohr für die Bevölkerung, deshalb wäre eine Sprechstunde eine gute Sache, auch wenn ich natürlich auch über andere soziale Netzwerke erreichbar bin.

Was ist erforderlich, um die örtliche Wirtschaft zu stärken und mehr Arbeitsplätze zu schaffen?
Firat Savgat: Seesen muss als Standort attraktiver werden,  eventuell durch Steuervergünstigungen für Neuansiedler. Zudem muss mehr Werbung für die optimale Verkehrslage  (A 7, Bundesstraßen) gemacht werden.

Welche konkreten Maßnahmen könnten dazu führen, die Stadt Seesen für Jugendliche attraktiver zu machen?
Firat Savgat: Den Jugendlichen fehlt ein Platz, um ihre Nachmittage/Abende zu verbringen. Es müsste das geeignete Gewerbe angesiedelt werden, um Arbeitsplätze zu schaffen. Wichtig ist auch eine regelmäßige Ankündigung von Freizeitangeboten wie sie beispielsweise der MTV Seesen publiziert – auch im Internet. Man sollte sich außerdem um Themen wie Discothek und Kino kümmern und Feiern (z. B. Abifeten, Seesener-Nacht) ermöglichen.

Mit Blick auf das Meinecke-Center: Was werden Sie im Falle Ihrer Wahl unternehmen, damit hier wieder Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden?
Firat Savgat: Mit den Inhabern sprechen und Strategien entwickeln, um in dem Meinecke-Center entweder einen guten Nachfolger oder mehrere kleine Unternehmen anzusiedeln.

Sind die bisherigen Aktivitäten in Sachen Tourismus ausreichend?
Firat Savgat: Leider nicht. Wir bieten zwar wunderschöne Orte, jedoch muss man diese als Tourist erstmal finden wie beispielsweise unseren Kurpark. Vielleicht könnte man Touristentouren mit Taxi-Unternehmen entwickeln oder zumindest Flyer, so dass ein Tourist weiß, was ihm geboten wird und was er wahrnehmen kann (Minigolf, Schwimmen, Harzwanderung, Kurpark etc.).

Würden Sie als Bürgermeister dafür plädieren, die Stelle des Ersten Stadtrats neu auszuschreiben?
Firat Savgat: Mir fehlt die Fach- und Sachkenntnis, um diese Frage
beantworten zu können.

Welche Zukunftsperspektiven hat die Vorharzstadt, wie sehen die Strukturen im Jahre 2020 aus? Haben Sie Visionen?
Firat Savgat: Ich stelle mir Seesen als lebendige Stadt, eine größere, weiterentwickelte Stadt vor.  Eine Vision wie ich durch die Straßen voller Menschen flaniere – die Bäume blühen,  und es sieht malerisch schön aus...