Seesener (37) durch Messerstich getötet!

Verlobte alarmiert Polizei / 48-jähriger Tatverdächtiger aus Wolfsburg in Untersuchungshaft

Zu einem Streit mit tödlichem Ausgang ist es in den Nachmittagsstunden des vergangenen Montag in Seesen gekommen. Dabei wurde ein 37 Jahre alter Seesener durch einen Stich mit einem Messer in den Hals getötet. Ereignet hat sich das Ganze wohl am nördlichen Rand der Seesener Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zur Braunschweiger Straße. Den genauen Standort wollte die Polizei Goslar aus gegebenem Anlass nicht mitteilen.
Die Polizei wurde am Montag gegen 16.35 Uhr von der 36 Jahre alten Verlobten des Opfers alarmiert. Der Notarzt und der Rettungsdienst kamen jedoch zu spät, um dem Mann noch helfen zu können. Er erlag kurz nach der Tat seiner schweren Verletzung.
Zeugenaussagen und den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge hielten sich der Tatverdächtige, das spätere Opfer, dessen Verlobte und weitere Bekannte in der Wohnung eines Bekannten auf. Zwischen dem 48 Jahre alten Tatverdächtigen aus Wolfsburg und dem Seesener kam es zu einem verbalen Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der Mann ein Messer genommen und dem Opfer damit einen Stich in den Hals versetzt haben.
Der Tatverdächtige flüchtete anschließend vom Tatort und wurde gegen 20 Uhr in einer anderen Wohnung von einem Sondereinsatzkommando der Polizei Niedersachsen vorläufig festgenommen. Beide Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der Tatverdächtige macht keine Angaben zur Tat.

Tatverdächtiger ist kein
unbeschriebenes Blatt

Am gestrigen Dienstag wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht in Braunschweig vorgeführt. Es wurde Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der Beschuldigte wurde in die Jus­tizvollzugsanstalt eingeliefert.
Wie die Polizei abschließend mitteilte, sei der 48-Jährige in der Vergangenheit immer wieder durch Gewaltdelikte aufgefallen und habe dafür auch Haftstrafen verbüßt.