„Seesener Ansichten“ begleiten durch das Jahr 2011

Das Deckblatt des Kalenders des „Freundeskreises Städtisches Museum“ zeigt die St.-Andreas-Kirche aus der Vogelperspektive. (Foto: privat)

„Freundeskreis Städtisches Museum“ präsentiert frisch gedruckten Kalender

Seesen (bo). Es war im Jahre 2006 als der „Freundeskreis Städtisches Museum“ Neuland betrat und einen Kalender mit Motiven aus der Vergangenheit der Harzstadt auf den Markt brachte. Seither gehört der Kalender „Seesener Ansichten“ zu den Publikationen, die auf ein reges Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern stoßen. Daran dürfte sich sicherlich auch mit Blick auf den Kalender für das Jahr 2011 nichts ändern, der nunmehr druckfrisch
vorliegt. Beim Titelbild des neuen Kalenders handelt es sich um eine Aufnahme der St.-Andreas-Kirche aus einer ungewöhnlichen Perspektive, während auf dem Kalenderblatt für Januar der Koch`sche Hof mit einer Aufnahme aus dem Jahre 1907 gezeigt wird. Das Februar-Motiv wartet mit einer Aufnahme des Hauses „Sack 12“  auf – hier sieht man, dass die Wasserversorgung im Jahre 1910 zum Teil noch durch Pumpen erfolgte.
Im März steht ein Foto mit Eberhagens Saalbau im Fokus. Ein Gebäude in dem Theateraufführungen, Konzerte, Bälle und andere Veranstaltungen stattfanden und im April folgt eine Aufnahme des Ratskellers aus dem Jahre 1914 in dem sich zu dieser Zeit noch das Rathaus befand.
Im Mai ist eine Aufnahme des Naturfreundehauses auf dem Bulk aus dem Jahre 1920 zu sehen, das von den Seesenern auch als Jugendherberge bezeichnet wird und im Juni sieht man eine Kolonne von Kraftfahrzeugen in der Frankfurter Straße vor dem Hotel Wilhelmsbad. Im Rahmen einer „Automobil-Ausfahrt“ wurde hier ein technischer Stopp eingelegt zur Wartung der Wagen und Verpflegung der Fahrer.
Während im Juli ein Bild des Freibades Reddekolk aus dem Jahre 1901 gezeigt wird, sieht man im August eine Aufnahme des ehemals sehr beliebten „Hotel zur Krone“, das an der Ecke Baderstraße/Bismarckstraße stand (heute Agentur für Arbeit).
Das Kalender-Blatt für September präsenitert eine Aufnahme der Bismarckstraße aus dem Jahre 1934 und zwar von der Rosenstraße in Richtung Jacobsonstraße. Die Aufnahme im Oktober werden viele ältere Seesener noch sehr gut kennen, denn sie zeigt einen Blick auf die Lautenthaler Straße mit Viehtreiberweg, Promenade und Fahrstraße aus der Zeit vor dem Ausbau.
Im November sind zwei Hofansichten zu sehen, und zwar der Hof des „Ratskeller“ und der daneben liegenden Hof der „Bockstation“. Die Aufnahmen stammen aus den 1930er Jahren. Und im Dezember schließlich lenkt eine Aufnahme aus dem Jahre 1912 der Straße am Markt die Blicke des Betrachters auf sich.
Wie gewohnt, sind auf einem Blatt am Ende des Kalenders zudem wieder kurze Erläuterungen zu den einzelnen Fotos abgedruckt. Der Kalender eignet sich nicht nur als „täglicher Begleiter“ in Seesener Haushalten, sondern auch sehr gut als Geschenk für Personen, die längere Zeit in Seesen wohnten oder sogar hier aufgewachsen und inzwischen verzogen sind.
Bis zur Wiedereröffnung des Städtischen Museums kann der Kalender ab sofort
im Bürgerbüro der Stadt Seesen zum bisherigen Preis von 7,50 Euro erworben
werden.