Seesener Jugendliche über Gefahren im Internet informiert

Wirtschaftsinformatiker referierte im Bürgersaal

Cyber-Mobbing, Identitätsdiebstahl oder Viren – dieses ist nur eine kleine Auswahl der Gefahren, die im Internet lauern. Es sind Gefahren sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche. Und diese Gefahren machen auch vor den Toren der Stadt Seesen nicht halt. Information über die Gefahren des Internets ist zwingend notwendig. Ullrich Kohl von der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Goslar informierte am vergangenen Mittwoch vor 74 Jugendlichen aus den Seesener Jugendfeuerwehren über die Gefahren im Internet.
Sehr interessiert verfolgten die Jugendlichen und Betreuer im Seesener Bürgersaal den kurzweiligen Vortrag. Die anwesenden Jugendfeuerwehrleute gaben preis, dass auch ein Großteil von ihnen intensiv das Internet und insbesondere soziale Netzwerke nutze. Wer die Gefahren nicht kenne, so Kohl, könne sich auch nicht dagegen schützen. Und so illustrierte der Wirtschaftsinformatiker, selbst Vater von zwei Kindern, an zahlreichen Beispielen, welche Folgen unbedarftes Handeln im Internet nach sich ziehen kann. Private Informationen könnten im Internet sehr leicht missbraucht werden, gegen das Ausspionieren von Informationen müsse man sich schützen, Urheberrechtsverletzungen können teuer sein und Mobbing im Internet führe vereinzelt leider auch zum Selbstmord.
Freunde im Internet seien nicht gleich Freunde im realen Leben, und das Internet vergesse nie, so lauteten zwei Kernbotschaften, die auf reges Interesse bei den Jugendlichen stießen. Wer wisse schon, ob Informationen, die heute unbedarft im Internet veröffentlicht werden, morgen gegen den eingesetzt werden, der sie veröffentlicht? Dass jedoch die Zukunft ohne Internet und die hier angesiedelten sozialen Netzwerke wohl schwer vorstellbar ist, darüber waren sich die Jugendlichen und auch Kohl einig. Und so stießen die dargestellten einfachen Schutzmaßnahmen gegen die Gefahren bei den Jugendlichen auf reges Interesse, bevor sie nach 90 Minuten den Weg nach Hause antraten.