Seesener Tafel wehrt sich gegen Falschmeldung

Tafel-Angebot steht allen bedürftigen Bürgern offen

In den sozialen Medien wird derzeit die Falschmeldung verbreitet, Tafeln würden keine Deutsche mehr, sondern nur noch Flüchtlinge unterstützen. Das stimmt nicht.

Wie alle Tafeln in Deutschland helfen auch die Seesener Tafel und ihr Trägerverein mit dem Tafel-Angebot allen Mitmenschen, die bedürftig sind – unabhängig von Herkunft, Nationalität, Alter, Geschlecht, Religion, Behinderung oder Beeinträchtigung. Mit ihren rund 20 Freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandeln die Tafel und ihr Träger alle Menschen gleich. Sie leben eine Kultur der Toleranz und des Respekts. Die freiwillig Aktiven der Seesener Tafel leisten einen wichtigen Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft. „Mit Nachdruck wehren wir uns gegen Missbrauch der Tafel-Idee und lassen uns nicht instrumentalisieren, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Wir lassen uns nicht von rechtsradikalen und rassistischen Gruppen oder Privatpersonen vereinnahmen“, so Marion Deerberg, verantwortlich für die Seesener Tafel und ihren Träger. „Wir müssen uns mit vielen Vorurteilen auseinander setzten, die mit der Realität nichts zu tun haben. Aber dies ist jetzt der absolute Höhepunkt. Wir dulden es nicht, dass Arme gegen Arme gegeneinander ausgespielt werden. Es wird niemand benachteiligt und niemand wird bevorzugt“, so Marion Deerberg weiter. Die Seesener Tafel ist seit über 15 Jahren eine soziale Einrichtung des VAMV-Ortsverband Seesen e.V. und mit dem Tafel-Angebot setzten sie sich für alle sozial benachteiligten und ausgegrenzten Mitmenschen aus Seesen ein. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt haben keinen Platz in der Seesener Tafel.