Seesens Geschäfte sind generationenfreundlich

Senioren haben die Bewertungsphase abgeschlossen – Werner Garn dankt für Unterstützung der Stadtmarketing eG

Dank der Förderung des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familien, Gesundheit und der Initiative LINGA (Landesinitiative Generationengerechter Alltag) wurde das Projekt Generationenfreundliches Einkaufen auch in Seesen aus der Taufe gehoben. Die Bewertungen der einzelnen Geschäfte sind mittlerweile erfolgt.

Seesen (uk). Der Vorsitzende der Seniorenvertretung, Werner Garn, lobte während einer Zusammenkunft im Rathaus die Senioren, die sich als ehrenamtliche Tester in die Geschäfte begeben hatten.
Bärbel Bujara, Karlheinz Frohböse, Edeltraud Wollenweber und Klaus Lange – allesamt Senioren aus Seesen – hatten in den vergangenen Wochen insgesamt 18 Geschäfte aufgesucht.
Dass die vier engagierten und ehrenamtlichen Seniorentester dieses Vorhaben in die Tat umsetzen konnten, ist auch dem Einsatz der Stadtmarketing eG zu verdanken, deren Vorsitzender ThorstenScheerer wie auch Bürgermeister Hubert Jahns während der Zusammenkunft anwesend waren. Ihnen dankte Garn noch einmal für die Unterstützung. Alle Tester, so erläuterte Werner Garn im weiteren, hätten die eigene Freizeit, Energie und Zeitaufwand eingesetzt.
Insgesamt sind in Seesen 85 Geschäfte für eine Zertifizierung angeschrieben worden, 18 Geschäfte haben sich dafür angemeldet. Ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen könne, wie es hieß.
Da alle 18 Geschäfte im Allgemeinen überzeugten, war dann auch für manche Tester eine Überraschung. Alle Geschäfte werden somit wohl auch das Zertifikat (Ausgezeichnet – Seniorenfreundlich) erhalten. Dass die Stadt Goslar bisher 36 Geschäfte zertifiziert habe, müsse ein Ansporn für Seesen sein, diese Marke auch zu erreichen oder noch zu übertreffen.
In Kürze können sich weitere Seesener Geschäfte zur Zertifizierung für das Jahr 2011 vormerken lassen. Hier sind alle Geschäfte im ganzen Stadtgebiet vorgesehen. Werner Garn wird zum Jahresende noch einmal die Vereine, Verbände und Organisationen aufrufen, um „eine gemeinsame Linie für Senioren“ zu finden.