Seesens Senioren besuchen Partnerstadt Thale

Gruppenbild der Seesener Seniorengruppe, die sich jetzt in Richtung Thale aufgemacht hatten.
 
Ein Genuss: die Gesangsgruppe „ad libitum“.

Motto: „Partnerschaft soll gelebt werden, sonst ist sie nichts wert!“ / Abschluss mit Seniorenbegegnung

„Partnerschaft soll gelebt werden, sonst ist sie nichts wert !“ Unter dieses Motto stellten 50 Seniorinnen und Senioren ihre Fahrt nach Thale, denn die Partnerstadt hatte zur Woche der Senioren ein­geladen. Es war zu begrüßen, dass die Seesener aus verschiedenen Gruppen kamen und damit zeigten, dass über das Gruppendenken hin­weg solche Fahrten möglich sind. Die Veranstaltung in Thale war im neuen Kulturhaus sehr gut vorbereitet und spiegelte das Motto „Woche der Senioren“ wider, denn aus Thale und den Orten der Um­gebung hatten sich im Rahmen des „Bunten Nachmittags“ die verschie­densten Gruppen zur Verfügung gestellt. Nach den Begrüßungen durch das SozialZentrum, das den Nachmittag vorbereitet hatte, sprach der Bürgermeister von Thale zu den wohl 250 Anwesenden und brachte seine Freude über die Veranstaltung zum Ausdruck und wünschte einen guten Verlauf.
Als Vertreter der Seesener konnte er Organisator der Fahrt, Eberhard Warnecke, die Grußbotschaft des Seesener Bürgermei­sters, Erik Homann, verlesen und in den folgenden Worten daran er­innern, dass schon 1990 die Gemeinschaft Seesener Sportvereine anlässlich des Ball des Sports für die Kindergärten der Stadt Thale verschiedene Kisten mit Obst auf den Weg gebracht hatte.
Mit Grüßen der Seesener und guten Wünschen für die Veranstaltung und für die Seniorinnen und Senioren der Partnerstadt schloss er seine Ansprache. Anschließend fand dann das gemeinsame Kaffeetrinken statt. Es war alles bestens vorbereitet.
Das sich anschließende Programm wurde von der Gruppe „ad libitum“ eingeleitet – sieben Damen, die einen bunten Liederstrauß mit Temperament und Können, Musikalität, Exaktheit und eigener Freude darboten.
Kaum war dieser Programmpunkt mit Beifall verabschiedet, traten Mathias und Sebastian Suhr als Sänger auf und brachten verschiedene Ohrwürmer zu Gehör. Dann folgte der Auftritt der „Spitzenladys“, die auf der Suche nach einem Mann immer wieder Pech hatten, obwohl sie ihre Reize während des Gesangvortrags trefflich hervorhoben. Ein zweiter Auftritt der Brüder Suhr und schließlich der Stecklenberger – Dolfi Krause und Partner – strapazierte die Lachmuskeln und verstärkte nochmals die Stimmung der Zuhörer. Doch damit nicht genug, denn die Organisatoren um Frau Körner vom Sozialzentrum hatten als besonders Bonbon nun noch Andreas Knopp, den Harzer Jodelmeister mit Partnerin Martina Weber, anzubieten.
Zu ihrem Auftritt kann man nur sagen, dass die Anwesenden damit einem Querschnitt ihres Könnens erleben konnten, wobei die beiden ausgezeichnet harmonierten und mit Virtuosität Harzer Liedgut im Duett und Solo einbrachten.
Der Höhepunkt war für alle im Saal dann der Jodler, mit dem Andreas Knopp erst wieder die „Harzer Jodel­meisterschaft“ errungen hat. Dieser außergewöhnliche Gesangsvortrag zauberte tiefe Stille in den Saal.
Im Namen der Seesener Senioren dankte Eberhard Warnecke für die schönen Stunden und kündigte eine Gegeneinladung an und betonte, dass man sich über einen Besuch der Seniorinnen und Senioren aus Thale im Sinne der Partnerschaft sehr freuen würde.