Seesens Stadttor: Lösung schnell gefunden

Gestern wurde das Stadttor zum zweiten Mal installiert.

Panne soll durch Erhöhung der Funadamente relativiert werden

Ende gut, alles gut? Es sieht danach aus. Nachdem die falschen Ausmaße um das neue Stadttor in der vergangenen Woche vielschichtige Reaktionen ausgelöst haben, hat sich nun urplötzlich ganz schnell eine für die Stadt Seesen offenbar tragfähige Lösung angebahnt.

Gestern erfolgte bereits die Umsetzung. Das gefertigte Stadttor bleibt dementsprechend einfach erhalten. Das Fundament wurde am Donnerstagvormittag erhöht, und die Pfeiler des Tores ragen nun viel weiter aus dem Boden heraus als noch zuvor. Damit ist die angestrebte Höhe von rund dreimeterfünzig doch noch erreicht. Zumindest fast.
Bürgermeister Erik Homann zeigte sich auf Anfrage unserer Zeitung mit der Lösung durchaus zufrieden: „Durch diese Maßnahme entstehen uns keine neuen Kosten, und auch die ausführenden Baufirmen können die Fertigstellung schnell umsetzen. Das ist in unserem Sinne. Schlussendlich wollen wir auch nicht päpstlicher sein als der Papst, wenn es um wenige Zentimeter fehlender Höhe geht.“ Ob man die Betonfirma, die nach „Beobachter“-Informationen für den Fehler verantwortlich war, wegen der Panne und dem Mangel nicht vollständig bezahlt ist offen, aber eher unwahrscheinlich, hieß es seitens der Verwaltung. Damit dürfte die Geschichte, die auf der facebook-Seite des Seesener „Beobachter“ zahlreiche Kommentare erhielt, schneller beendet sein als zunächst gedacht. Auf facebook war noch von einem echten Schildbürgerstreich die Rede. Dieser hat sich in jedem Fall relativiert. Im Dezember erfolgt noch das Anbringen der Beleuchtung, dann soll das Tor im Dunkeln mit Licht angestrahlt werden.