So macht Kochen richtig Spaß

Beim zweiten Beobachter-Kochduell haben sich Beate Arth (rechts) und Gabriele Kotschate (1. von links) mächtig ins Zeug gelegt. Chefkoch Manfred Brand (2. von links) half beim Schnibbeln, und Beobachter-Verlagsleiter Bernd Voss (3. von links) erläuterte die Vorgehensweise
 

Rund 50 Gäste verfolgen das zweite Beobachter-Kochduell im H&W-Einrichtungshaus

Seesen. Was für eine gelungene Veranstaltung. Das zweite Beobachter-Kochduell im H&W Einrichtungshaus am Samstag war ein voller Erfolg. Rund 50 Gäste verfolgten den Wettkampf an den Töpfen zwischen Gabriele Kotschate aus Herrhausen und Beate Arth aus Seesen.
Die beiden Hobbyköchinnen zeigten hervorragende Leistungen, was von Jury und Publikum, das selbstverständlich auch probieren durfte, mit viel Lob gewürdigt wurde. Jury-Mitglied und Sponsor Klaus Berghöfer (Edeka-Center) zeigte sich kurz vor der Siegerehrung im Gespräch mit dem „Beobachter“ begeistert: „Also die Gerichte der beiden Finalistinnen waren wirklich vorzüglich, und die tolle Atmosphäre hier rundet das Ganze ab“. Besonders angetan war Berghöfer, der sämtliche Lebensmittel kostenlos zur Verfügung stellte, übrigens vom gebeizten Lachs, den Beate Arth als Vorspeise ihres Drei-Gänge-Menüs kredenzte. Aber auch der deftige Rouladentopf von Gabriele Kotschate stand bei Jury und Publikum hoch im Kurs.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Beobachter-Verlagsleiter Bernd Voss, der den Zuschauern nicht nur das Vorgehen der beiden Köchinnen und die Herkunft der Lebensmittel erläuterte, sondern auch mit dem einen oder anderen Witz zu unterhalten wusste. Für prächtige Stimmung sorgte aber auch der kostenlos servierte Sekt der Sektkellerei Rotkäppchen aus Freyburg.
Tatkräftige Unterstützung und wertvolle Tipps erhielten die beiden Frauen auch dieses Mal wieder von Chefkoch Manfred Brandt (Landgasthaus „Alter Fritz“), der ebenfalls sichtlich Spaß an diesem Nachmittag hatte.
Der Hauptgang von Beate Arth, Wildschweinragout aus der Keule mit Haselnuss-Spätzle, erforderte es, dass die Seesenerin schon am Freitag zum Kochlöffel griff, da ihr Fleisch schon vorher eingelegt werden musste. In einer Mischung aus Portwein und Rotwein verbrachte das bereits aus der Keule gelöste Fleisch die letzten 24 Stunden vor dem großen Duell im Kühlschrank. Das Gericht von Gabriele Kotschate hatte eine derartige Sonderbehandlung nicht nötig, was auf den Geschmack der in Stücke geschnittenen Rinderrouladen aber keinen Einfluss hatte. Im Gegenteil. Bereits wenige Minuten nach Beginn des Duells duftete es aus ihrem Topf vorzüglich. Zu ihrem Rinderrouladen-Topf reichte sie Spätzle und Eisbergsalat. Als Vorspeise bereitete die Herrhäuserin übrigens Melonen mit Parmaschinken zu. Von ihrem Dessert, einer Quark-Pfirsich-Schicht-Speise, blieb am Ende genauso wenig übrig, wie von Beate Arths Kreation „Quark trifft Obst“.
Die Entscheidung wer das Duell am Ende gewinnt, fiel der Jury bestehend aus dem Ehepaar Berghöfer sowie Bernd Voss und dem Hausherrn Dan Borchert (H&W-Hauschef) nicht leicht. Das spiegelte sich auch in dem äußerst knappen Ergebnis wieder. Wer aber nun die Nase vorn hatte, ob es das Drei-Gänge-Menü von Beate Arth oder Gabriele Kotschate war, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Das Ergebnis sowie die vollständigen Rezepte lesen Sie in der Mittwochsausgabe ihrer Heimatzeitung auf einer großen Sonderseite.