Sozialdemokraten für Fusion mit Landkreis Osterode

Quo vadis Landkreis Goslar? Wenn es nach der SPD geht, dann am liebsten in Richtung Osterode. (Foto: Strache)

Einstimmiges Votum bei Konferenz in Clausthal-Zellerfeld / Erneuerbare Energien unverzichtbar

Clausthal-Zellerfeld (bo). Kurz vor Beginn der Sommerferien trafen sich SPD-Vertreter aus dem gesamten Landkreis in Clausthal-Zellerfeld. Neben der Einstimmung auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf, nahm die Diskussion über eine mögliche Fusion der Landkreise Goslar und Osterode breiten Raum ein.
Landrat Stephan Manke informierte die Anwesenden – darunter aus dem Seesener Stadtgebiet Michaela Meyer, Patrick Kriener, Rolf Mild, Ingeborg Uhde und Rolf-Dieter Spötter sowie aus der Samtgemeinde Lutter Bodo Mahns und Henri Hoffmeister – über den Stand der Verhandlungen. Zu allen, auch vorab öffentlich geäußerten, Vorschlägen, man solle doch auch mit Salzgitter und Wolfenbüttel in Kontakt treten, gab es nur eine, und zwar eine eindeutige Antwort: Sowohl Salzgitter als auch Wolfenbüttel stehen dafür nicht zur Verfügung. Diese Alternativen seien eindeutig verschlossen.
Nach dieser Klarstellung konzentrierte sich die Diskussion auf die Perspektiven eines Zusammenschlusses mit dem Landkreis Osterode. Die sind aus der Sicht der Goslarer SPD positiv zu bewerten. Daher stimmte die Konferenz der bisherigen Verhandlungslinie einstimmig zu und stärkte damit der SPD-Kreistagsfraktion für weitere Schritte den Rücken.
Ein ebenfalls wichtiger Punkt war die Diskussion um Fragen der erneuerbaren Energien, die für die Energiewende auch im Landkreis Goslar unverzichtbar sind.
Zum Abschluss sprach die Konferenz den NETTO-Mitarbeiterinnen in Göttingen ihre Solidarität aus. Gewerkschaftliche Rechte, sichere Arbeitsplätze und Löhne, von denen man auch leben könne, seien der SPD nicht nur vor der eigenen Haustür ein wichtiges Anliegen, hieß es.