Spenden machen es möglich: Forellenstieg wieder begehbar

Nach dem Brücken-Abbruch im vergangenen Jahr kann man nun wieder trockenen Fußes die Schildau passieren

Rauschende Bäche, tiefe Täler und hohe Berge, so kennt man den Harz – und das ist auch, was ihn und das Harzervorland auszeichnet. Bezaubernde Wanderwege und liebevolle Brücken machen die Wälder zu einem begehrten Ausflugsziel für wanderfreudige Touristen. So gehörte auch der Seesener Forellenstieg, auf dem die Tour in Richtung Tränkebachhütte beginnt, zum Charakter unserer Stadt. Zum Bedauern vieler Seesener verschwand diese Brücke jedoch in einer „Nacht und Nebel“-Aktion.
Der Harzklub-Zweigverein Seesen machte es sich zur Aufgabe, die Brücke am Rande Seesens neu zu errichten. Dank vieler Spenden konnte der Forellenstieg wieder aufgebaut werden.
Rund 3500 Euro waren nötig, um die Verbindung zwischen Wanderweg und Harzlandschaft wieder herzustellen.
Horst Schiller, 1. Vorsitzender des Seesener Zweigvereins, begrüßte etwa 30 Gäste bei der Eröffnung der neuen Brücke, darunter auch Bürgermeister Hubert Jans. In seiner Ansprache dankte Schiller den großzügigen Spendern, von denen viele unerwähnt bleiben wollten. Eingeweiht wurde die Brücke durch Schiller und Jahns, die den ersten „Schnitt“ taten und einen großen Ast zersägten. Im Anschluss wurde in der Neckelnberghütte gemütlich beieinander gesessen und der erfolgreiche Bau gebührend gefeiert.