Spielfreude sprüht ins Publikum

Unter der musikalischen Leitung von Christopher Hein und mit Martin Weller an der Trompete erntete das Staatsorchester Braunschweig Bravo-Rufe und langen Beifall.

Bravouröse Saisoneröffnung von Konzerte an Sankt Andreas mit Staatsorchester Braunschweig

Werke von Telemann, Haydn, Romanino und Beethoven standen beim Eröffnungskonzert der diesjährigen Reihe „Konzerte an Sankt Andreas“ auf dem Programm.

Schon in der Einführung vorab hatte der künstlerische Leiter Martin Weller auf Besonderheiten der einzelnen Werke aufmerksam gemacht, was nun bestens erlebbar war.
Über breit fundierendem Orchesterklang des hochrangig renommierten Staatsorchesters Braunschweig brillierte Weller mit seinem fein-silbrigen Trompetenklang wiederum beeindruckend.
In großer Klangbreite glänzte er mit virtuosen Verzierungen thematisch und bestach dann mit tiefgründigen Motiven in der Seufzermelodik des Telemann Trompetenkonzerts in D.
Besonders im Finalsatz, den der überlegen feinsinnige Dirigent Christopher Hein schwungvoll beflügelte, jubelte die Trompete im Konsens mit den Streichern in faszinierender Virtuosität.
Ein vergnüglicher Haydn, der allen erkennbar Freude machte, folgte nun in auslebender Spielfreude der solistisch agierenden Musiker.
Farbenfroh und quicklebendig geht die Sonne im „Le Matin“ auf, der Symphonie Nr. 6 aus einem Zyklus, den Haydn den Tageszeiten widmete und den er mit vielen netten Pointen spickte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Beobachters vom 29. Mai 2017.