„Sportler des Jahres 2010“ gekürt und mit Sport-Show erfreut

Bürgermeister Hubert Jahns (links) mit der „Mannschaft des Jahres 2010“, Kategorie Punktspiele: Die 1. Handball-Herren des MTV Seesen stieg in die Landesliga auf und gewann den Bezirkspokal. (Foto: Jung)
 
„Sportler des Jahres 2010“: Katrin Flügge (RKV „Pfeil" Rhüden) und Henning Röbbel (TSV Münchehof). (Foto: Jung)

Handball-Herren, Kunstradler-Quartett, Katrin Flügge (RKV Pfeil Rhüden) und Henning Röbbel (TSV Münchehof) beim „Ball des Sports“ geehrt

Alea jacta est – der Würfel ist gefallen: Die „Sportler des Jahres 2010“ stehen nach dem Votum der „Beobachter“-Leser fest und wurden am vergangenen Sonnabend beim „Ball des Sports“ im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Hotels „Wilhelmsbad“ von der Stadt Seesen im Schulterschluss mit dem Stadtsportring ganz offiziell proklamiert. Zum wohl herausragenden gesellschaftlichen Ereignis in der Vorharzstadt konnte der 1. Vorsitzende des SSR, Frank Fuhrmann, eine illustre Gästeschar willkommen heißen. So waren neben den Repräsentanten der Stadt Seesen mit Bürgermeister Hubert Jahns und dem Ersten Stadtrat Erik Homann an der Spitze auch Landtagsabgeordneter Rudolf Götz und die Sponsoren mit von der Partie – um nur einige der Honoratioren zu nennen. Nach den ersten Tanzrunden – „The Funnies“ aus Braunschweig sorgten für die passenden Rhythmen – stand die erste „Sport-Show“ auf dem Programm. Unter dem Beifall der Ballgäste hielten die „Springmäuse“ des MTV Bornhausen Einzug und stellten beim tempogeladenen Rope-Skipping – Seilspringen mit akrobatischen und tänzerischen Elementen – ihr Können unter Beweis. Klar, dass die Kinder und Jugendlichen nicht ohne Zugabe „entlassen“ wurden: Sie begeisterten mit einer flotten „Drums Alive“-Darbietung.
Bürgermeister Hubert Jahns hatte anschließend die angenehme Aufgabe, das „Geheimnis“ zu lüften und die von den „Beobachter“-Lesern gewählten „Sportler des Jahres 2010“ zu proklamieren. Bei den Damen landete Katrin Flügge auf dem obersten Siegespodest. Im 1er- Kunstradfahren der Juniorinnen avancierte sie zur Bezirksmeisterin und belegte bei den Niedersachsenmeisterschaften Rang drei.
Beim „starken Geschlecht“ avancierte Henning Röbbel (TSV Münchehof) zum „Sportler des Jahres 2010“. In der Disziplin Ski alpin wurde er im Riesenslalom bei den Landesmeisterschaften und bei den Norddeutschen Meisterschaften Zweiter. Dritte Ränge verbuchte Röbbel beim Punkterennen um den Wurmberg-Pokal und im Harz-Cup I. Er absolvierte zudem eine Ausbildung als Leistungssporttrainer im DSV und ist in der bundesweiten DSV-Rangliste Jahrgangsbester.
„Mannschaft des Jahres“ in der Kategorie „Einzelwettbewerb“ wurde der 4er-Kunstradfahren des RKV „Pfeil“ Rhüden. Das Quartett Ernst Robert Pahl, Sascha Lüder, Natascha Klöppner und Janine Sander fuhr den ersten Platz bei der Bezirksmeisterschaft heraus und wurde Niedersachsenmeister. Darüber hinaus landeten die erfolgreichen „Pfeile“ beim Landespokalfahren auf Rang eins.
In der Kategorie „Punktspiele“ errang die 1. Handball-Herren des MTV Seesen ebenfalls den Titel „Mannschaft des Jahres 2010“. Das Team packte den Aufstieg in die Landesliga und gewann zudem den Bezirkspokal. An dem Erfolg waren Stefan Haasler, Hendrik Liedtke, Dennis König, Max-Carlo Wenig, Nils Brunkhorst, Patrick Gelke, Robert Meier, André Thomas, Lars Nitsche, Sönke Pförtner, Jan-Niklas Liedtke, Carsten Krüger, Sven Peters, Trainer Christian Kühne und Betreuer Manfred Thomas beteiligt. Auf der Vorschlagsliste der Vereine standen auch Orientierungsläufer Bjarne Friedrichs (MTV Seesen; etablierte sich in der europäischen Spitze), Karina Sosanski (MTV Seesen; unter anderem Vizelandesmeisterin der weibliche B-Jugend über 800 Meter), Ernst Robert Pahl (RKV „Pfeil“ Rhüden, unter anderem Landesmeister im 1er-Kunstradfahren) und die Tischtennis-Mädchen des MTV Bornhausen (Lena Finster, Alexa Gorka, Kim Finster, Maria Zamfir und Sophie Hartung wurden Kreisligameister). Nach den Ehrungen verwandelten die Akrobaten – genauer: die „Harzer Freudenspender“ – des MTV Seesen den „Wilhelmsbad“-Saal in eine Turnhalle und brannten eine „Jump“-Show ab, die die Zuschauer förmlich von den Sitzen riss – eine tolle Vorstellung! Gerd Jung