„Stadtsanierung“: Bürger können sich in den Planungsprozess einbringen

Die Stadt Seesen stellte der Öffentlichkeit den Stand des Entwurfs des Maßnahmenkonzeptes vor. Bürgermeister Homann appellierte an die Vorzharzstädter, sich in die Planungen einzubringen.
Seesen (G. J.). Die Seesener City soll attraktiver und lebenswerter werden. Das ist die Zielsetzung der Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Seesen – Stadtzentrum“. Über den bisherigen Stand des Entwurfs des Maßnahmenkonzeptes konnten sich am Donnerstag die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Stadt Seesen im Bürgerhaus ein Bild machen. Dabei hatten die Einwohner Gelegenheit, vor Ort Wünsche und Ideen für den weiteren Planungsprozess zu formulieren. Zu Beginn der Zusammenkunft betonte Bürgermeister Erik Homann, dass die Fördermittel vorrangig für Maßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raumes eingesetzt werden könnten. Dazu zählten insbesondere die Neugestaltung von Straßen, Wegen und Plätzen. Ein Arbeitskreis habe unter Federführung von Dr. Simone Strohmeier ein vorläufiges Maßnahmenbündel erarbeitet. Die Geschäftsführerin der Firma InfraPlan erläuterte die ins Auge gefassten 15 Projekte und bat anschließend die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, sich mit Ideen, Wünschen oder kritischen Anmerkungen in den Planungsprozess einzubringen. Die Palette der Vorhaben, die auch im Internet (www.seesen.de) präsentiert werden, reicht von der Neugestaltung des Stadteingangsbereiches „Am Markt“ über die Attraktivierung der Hauptgeschäftsstraßen bis hin zur Neukonzeption des Bahnhofsvorplatzes. Anregungen zu den vorläufigen Planungen werden noch bis zum 27. April entgegengenommen. Der „Beobachter“ stellt die angedachten Sanierungsprojekte in seiner Montagausgabe vor.