Stars sorgen für volles Haus

Die Veranstaltung mit Sebastian Pufpaff ist bereits ausverkauft.
 
Schmidbauer & Kälberer kommen am 14. Januar. (Foto: Till Jenninger)

Drei von sieben Veranstaltungen des Kulturforums sind bereits ausverkauft / Verein zieht positive Halbzeitbilanz

Das Telefon steht nicht mehr still. Wenn das Kulturforum Seesen namhafte Künstler auf die Bühne holt, gibt es einen förmlichen „run“ auf die Karten.

„Die Veranstaltungen mit Sebastian Pufpaff, Basta und Gerhard Polt & Wellbrüdern sind restlos ausverkauft“, sagt Walter Kien, der Vereinsvorsitzende. 500 Plätze stehen in der Aula des Schulzentrums zur Verfügung. Gut 300 Karten mehr hätte das Kulturforum für diese Veranstaltungen verkaufen können. „Es zeigt, dass in der Provinz einiges möglich ist“, sagt der Vereinsvorsitzende. Dabei weist Walter Kien immer wieder darauf hin, dass Seesen nicht Braunschweig, Stuttgart oder Hamburg ist, wohin es viele Kulturinteressierte oft zieht.
Bis Juni gibt es neben den ausverkauften, noch vier weitere Veranstaltungen. Werner Schmidbauer und Martin Kälberer sind am kommenden Donnerstag, 14. Januar, mit ihrem Programm „Wo bleibt die Musik?“ zu Gast. Für den 8. April ist die „2. Seesener Lachnacht“ geplant. Mit dabei sind Hennes Bender, Kabarettwirbelwind aus dem Ruhrgebiet, Martina Brandl mit Wort, Musik und Tanz, Martin Zingsheim am Steinway- Flügel, gerade mit dem renommierten Kabarettpreis „Salzburger Stier“ ausgezeichnet, und Nachwuchs-Comedian Jacqueline Feldmann. Moderiert wird der Abend von Ole Lehmann. Am 22. April tritt Wilfried Schmickler mit seinem Programm „Das Letzte“ auf. Schlusspunkt der Saison 2015/ 2016 setzt Tobias Mann mit seinem Programm „Verrückt in die Zukunft“. Er tritt am 9. Juni in Seesen auf. Wegen seinen Verpflichtungen mit seinem Kabarettkollegen Christoph Sieber im ZDF musste die Veranstaltung auf diesen Junitermin verlegt werden. Ursprünglich war sie für den 2. Februar geplant. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Aula am Schulzentrum.
Walter Kien zieht eine positive Halbzeitbilanz der aktuellen Saison. Bis jetzt sahen durchschnittlich 400 Zuschauer die Veranstaltungen in der Aula. Zum Vergleich: In der Spielzeit 2014/2015 waren es am Ende durchschnittlich 460 Zuschauer bei 500 Plätzen im größten Veranstaltungssaal der Stadt. „Ich denke wir werden die Zahl wieder erreichen“, sagt Walter Kien auf Anfrage. Hoffnung setzt er in die sieben kommenden Veranstaltungen. Besorgt ist er ohnehin nicht, denn das Kulturforum hat sich mit seinem Veranstaltungsangebot über die Stadtgrenze hinaus einen Namen gemacht. Ein Drittel der Besucher kommt von außerhalb, so unter anderem aus Göttingen, Einbeck und Hildesheim.
Obwohl die aktuelle Saison noch läuft, blickt der Vereinschef bereits voraus. Nach der Sommerpause geht es im September weiter. Für den Verein wird es eine besondere Saison werden. 2017 feiert das Kulturforum sein 30-jähriges Bestehen. Die Erfolgsgeschichte begann 1987 mit der Organisation erster Veranstaltungen wie Dixieland. Als Privatinitiative organisieren sie Musik-, Kabarett-, Literatur- und Kleinkunstveranstaltungen. Der Verein hat mittlerweile 410 fördernde Mitglieder. Sie erhalten ermäßigte Eintrittspreise, auf Wunsch reservierte Plätze und Tickets an der Abendkasse zum Vorverkaufspreis.