Steffen Wegener bundesweit spitze!

Erfolgreich beim Bundeswettbewerb: Steffen Wegener.

Seesener Forstwirt punktet beim Berufswettbewerb der deutschen Landjugend

Steffen Wegener aus Engelade gehört zu den besten Nachwuchs-Forstwirten der Bundesrepublik.

Der 21-Jährige hatte sich für den Bundesentscheid des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend 2017 qualifiziert und war Anfang Juni nach Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) gereist. Er überzeugte im Finale des Wettstreits, an dem sich bundesweit mehr als 10.000 junge Menschen beteiligt haben.
Der junge Mann, der beim NLF Forstamt Seesen den Beruf des Forstwirts erlernt, musste in Berufstheorie und praxis sein Können beweisen. Doch auch seine Fitness beim Präsentieren und im Allgemeinwissen war gefragt. Punkten konnte er, wenn er die Gefahren bei der Holzernte von starken Buchen kannte oder wusste, welches das nördlichste Land im Baltikum ist.
Im Finale des 33. Berufswettbewerbs musste Wegener zeigen, was er beim Fällen und Entasten drauf hat. Er pflanzte Sträucher in Linie und baute einen Fledermauskasten. Der Seesener, für den die Forstwirtschaft ein gutes zweites Standbein im landwirtschaftlichen Familienbetrieb ist, vereinte am Ende 44,68 Punkte auf sich. Damit schafft er es bundesweit in die Top 21 der Nachwuchs-Kräfte seines Fachs.
Eins ist klar: Der Berufswettbewerb kennt nur Gewinner. Als Landessieger für Niedersachsen angetreten, ging es Steffen Wegener wie den anderen nicht nur darum, sich zu beweisen, sondern auch um den Blick über den Tellerrand. Der hat ihm nicht nur neues Wissen und Selbstbewusstsein gebracht, sondern auch ein Netzwerk, mit dem sich die Herausforderungen der Zukunft besser meistern lassen.
„Der Berufswettbewerb ist eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln“, sagt der junge Mann. Viel Austausch zwischen den Grünen Berufen habe ihm der Berufswettbewerb gebracht, schätzt der Seesener ein. „In meiner weiteren beruflichen Zukunft möchte ich gerne weiter als Forstwirt arbeiten, aber auch den elterlichen Betrieb übernehmen“, so Wegener.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2017.