„Stehen für Fusionsgespräche zur Verfügung“

Seesens Verwaltungschef Erik Homann erwartet Anruf aus Lutter

„Wir stehen einer Fusion mit Lutter offen gegenüber“, betonte Seesens Bürgermeister Erik Homann am Wochenende noch einmal. In der vergangenen Woche hatte sich der Samtgemeinderat in Lutter an das Thema Fusion gewagt und beschlossen, dass ergebnisoffene Verhandlungen mit Langelsheim, Liebenburg und eben auch Seesen zu führen.

Bereits beim Neujahrsempfang vor etwas mehr als einer Woche hatte Homann erste Signale in Richtung Lutter gesendet. Die sind dort auch angekommen, in Lutter will man einen Arbeitskreis aus Vertretern der Gemeinderäte einberufen und eine Lenkungsgruppe bilden, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen will (der „Beobachter“ berichtete).
Erik Homann erwartet in den kommenden Wochen einen Anruf seines Amtskollegen Peter Kühlewindt, mit dem er bereits vor rund zwei Jahren erste Gespräche geführt hatte. Dessen Amtszeit wurde vom Samtgemeinderat Lutter einstimmig bis zum 31. Oktober um zwei Jahre verlängert. In diesem Zeitraum könnte eine Fusion vonstatten gehen. „Man muss genau schauen, welche Vorteile ein solcher Schritt bringen könnte“, erklärte Homann am Wochenende auf Nachfrage des „Beobachter“. Natürlich würde eine Kommune dann höhere Gelder zu erwarten haben, sogar überproportional mehr. Und gleichzeitig könnten einige Bereiche eingespart werden, macht Homann deutlich, warum er dem Thema offen gegenüber steht.
Dass Lutter seine Fühler auch nach Langelsheim und Liebenburg ausstreckt, schreckt Homann nicht ab. „Das ist legitim und auch selbstverständlich,“ so Homann abschließend.“