Stehende Ovationen

Der 40-köpfige Chor war in jedem Moment der Musik präsent und kraftvoll.

Adiemus „Songs of Sanctuary in der St. Andreas-Kirche

„Standing ovations“ . Das war die spontane Reaktion der zahlreichen Zuhörer auf ein besonderes Konzertereignis in der St. Andreas-Kirche.

Es erklangen die „Songs of sanctuary“ des walisischen Komponisten Karl Jenkins. Mit dem bekannten „Adiemus“ begann das Konzert. Es ist wohl das bekannteste Stück des Komponisten, welches sich im Entstehungsjahr 1995 lange in den internationalen Charts hielt und auch als Werbemusik der Delta Airline einem breiten Publikum bekannt geworden ist.
Die Mädchenkantorei, der Jugend und Gospelchor und die Musikformation „Hannover Percussion“ gaben unter der Leitung von Propsteikantor Andreas Pasemann, der sowohl virtuos Klavier spielte als auch dirigierte, mit Claudia Schaare an der Flöte und Marty Jabara am Klavier ein Konzert das wirklich begeisterte. Voluminöser Chorgesang erfüllte das Gotteshaus. Die Sprache, die Jenkins in diesen Stücken auswählt besteht aus klanghaften Silben und Wörtern. Jenkins wollte eine Weltmusik schreiben und keine Sprache bevorzugen bzw. einen Textinhalt transportieren. Die Musikalische Präzision der acht Mitglieder der „Hannover Percussion“ die auf lateinamerikanischem Schlagwerk begleitete, beeindruckte auf besondere Art. Der 40-köpfige Chor war in jedem Moment der Musik präsent und kraftvoll. Kompliment an so viele junge Stimmen, die sich dieser schweren Partitur angenommen haben.
Zum Schluss noch mal das „Adiemus“ und eine weitere Zugabe, die eine große Zuhörerschaft beeindruckt in den Abend entließ. bo