Stehende Ovationen für den Lord der Violine

Jan Baruschke und Band begeistern das Publikum beim Konzert in der Dosenfabrik / Weiteres Glanzlicht von Kultur in Dosen

Ein Konzerterlebnis in der Dosenfabrik in Seesen mit Pop, Klassik, Filmmusik und Specialgästen – Veranstalter und Gäste sind begeistert. Jan Baruschke bewies am vergangenen Sonntagabend in Seesen, dass er zu Recht den Namen „The Lord of the Violine“ trägt und erntete für den gelungenen Abend stehende Ovationen. Gemeinsam mit seiner Band (Clemens Wintker, Klavier, – Christoph Biel, Schlagzeug, – Alf Brauer, Bass, und Markus Rollwaage, Gitarre) verzauberte der Ausnahmemusiker die rund 550 Gäste beim Konzert in der Dosenfabrik mit seinem neuen Tourprogramm.

Die Gäste erlebten an diesem Abend ein Konzert in einer völlig neuartigen Form mit spannendem Entertainment und musikalischer Unterhaltung. Als „Specialgäste“ angekündigt, bereicherten der talentierte Saxophonist Jan Sichting und die Solistin Miss Diane aus Magdeburg den Abend. Auf der liebevoll gestalteten Bühne mit feinster Ton- und Lichttechnik überzeugt Baruschke mit einer erstklassigen Mischung aus eigenen Kompositionen, Film-Klassikern, bekannten Pop­songs und klassischen Titeln. Er entführt das Publikum in eine berauschende Klangwelt aus Dynamik, Energie und viel Gefühl. Immer wieder lockert er – in bereits bekannter Ma­nier aus der Nacht voller Geigen – durch kleine Anekdoten auf. Seine „Specialgäste“ sorgten für Farbe und Emotionen. Miss Diane im Gesang unter anderen mit „All By Myself“ und Jan Sichting am Saxophon. Alle zusammen sorgten für einen kurzweiligen – und emotional aufgeladenen Konzertgenuss. Am gesamten Konzert­abend stand die Geige im Vordergrund. Sie ist für den Künstler die Stimme, mit der er die verschiedensten Stilrichtungen der Musik zum Ausdruck bringen kann.

Mit einer kurzen Begrüßung durch Ardagh, Werksleiter Ulrich Hartmann und Bürgermeister Hubert Jahns startete der Konzertabend. Ohne die besonderen „Sicherheitshinweise“ in der Begrüßung von Werksleiter Hartmann hätte man glatt vergessen können, dass man sich in einer Fabrikhalle statt in einer Konzerthalle befand. Die mit Liebe dekorierte Werkshalle, der rote Teppich, die Bühne, die Beleuchtung, die Bewirtungsstände – alles war perfekt aufeinander abgestimmt. Während der Pause sorgte das Catering der Ortsfeuerwehr Rhüden für die kulinarische Abrundung. Insgesamt erlebte das Publikum ein ganz besonderes Hörerlebnis in einem außergewöhnlichen Umfeld. Nicht nur die Gäste zeigten sich sehr zufrieden und mitgerissen vom Konzert­abend in der Dosenfabrik, auch die Stadtmarketing Seesen eG samt Sponsoren waren begeistert. Seitdem die Stadt Seesen im Rahmen der Aktion „Kultur in Dosen“ den landesweiten Wettbewerb gewonnen hat, präsentiert das Stadtmarketing völlig neue Facetten der schönen Harzstadt. Es lohnt sich, einen Blick durch das „Fenster zum Harz“ zu werfen, wenn es um Kunst und Kultur in Seesen geht. Antonio Mateo