Sternsinger bringen Segen

Die Worte „Christus segne dieses Haus“ zieren nun das Rathaus. (Foto: Jakobi)

Schon im Mittelalter ein traditioneller Brauch

Am vergangenen Montag hatte Bürgermeister Erik Homann die Sternsinger im Seesener Rathaus empfangen. Nach dem Segensspruch brachte Pfarrer Karp den Segen 20*C+M+B+16 für alle sichtbar über der Rathaustür an.

Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
In diesem Jahr möchten die Sternsinger besonders darauf aufmerksam machen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der schon bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1958 durch die Sternsingeraktion wieder aufgegriffen und ihm ein neues Ziel gegeben. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.
Bürgermeister Erik Homann bedankte sich bei den diesjährigen Sternsingern Luca Johannes, Erik, Hannah Sophie und Aron sowie Pfarrer Ryszard Karp für ihren vorbildlichen Einsatz.