Stiftung „Kirche in unserer Zeit“ fördert Projekt

Melanie Mittelstädt-Gremse nimmt hier den Scheck in Empfang.

Konfirmandenfreizeit wird bezuschusst / Scheck an Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse übergeben

Die Stiftung „Kirche in unserer Zeit“ ist eine Stiftung der Propstei Seesen, zu der rund 30 Kirchengemeinden gehören. Die Stiftung hat es sich satzungsgemäß zum Ziel gemacht, das kirchliche Leben in allen Gemeinden der Propstei zu fördern. Obwohl es natürlich in der Startphase zuallererst um die Aufstockung des Stiftungskapitals geht, will die Stiftung dennoch schon – wenn auch in eher bescheidenem Ausmaß – einzelne Projekte in Kirchengemeinden, die hierfür einen Antrag stellen, aus Spendenmitteln fördern und unterstützen.
Dieser Grundsatz war im Falle der Kirchengemeinde Gittelde im Pfarrverband Gittelde-Münchehof gegeben. Die Kirchengemeinde hatte jüngst einen Antrag auf Bezuschussung des so genannten „Konfirmanden-Ferien-Seminars“ (kurz KFS) gestellt. Und das aus gutem Grund, denn die öffentliche Hand im Raum Bad Grund fuhr die Zuschüsse für Fahrten und Lager drastisch zurück.
Da die Kirche aber ihre Veranstaltungen grundsätzlich allen Menschen, die daran teilnehmen möchten, zugänglich machen will, würden einige Personen von diesem wichtigen Projekt von vornherein ausgeschlossen. Denn: Die Kirchengemeinde allein kann das finanzielle Loch leider nicht aus eigener Kraft stopfen. Daher wandte sich der Kirchenvortand an das Kuratorium der Stiftung mit der Bitte, hier helfend tätig zu werden.
Das Kuratorium entsprach dieser Bitte gern und stellte der Kirchengemeinde 500 Euro zur Verfügung. Das ist zwar auf den ersten Blick keine Riesen- beziehungsweise Reise(n)-Summe, aber vor Ort bewirkt der Betrag dennoch eine nicht unerhebliche Entlastung. Denn jetzt können wirklich alle Konfirmanden nach Südtirol reisen, um an der Freizeit teilzunehmen.
Die Kirchenvorstände aus Gittelde weilten jetzt in Seesen, um gemeinsam mit Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse den Scheck aus den Händen von Propst Thomas Gleicher in Empfang zu nehmen.
Bei der Übergabe wies der Seelsorger auf die grundlegenden Aufgaben der Stiftung hin: „Die Propstei-Stiftung ist keine Einrichtung für Seesen, sondern für alle Kirchengemeinden in der Propstei.“ Daher, so Gleicher, verstehe es sich von selbst, dass Anträge, Anfragen, Anregungen und Bitten aus allen Gemeinden vom Kuratorium der Stiftung gleichermaßen berücksichtigt und ernst genommen würden.
Der Propst wünschte Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse „gute Nerven“ für die Freizeit und dem Kirchenvorstand weiterhin eine gute Hand angesichts der zahlreichen Aufgaben und Entscheidungen, die auch in Zukunft nicht nur auf diese sehr lebendige Gemeinde zukommen würden.