Stöbern und einfach ins Gespräch kommen

Der „Basar der besonderen Art“ im Innenhof des Mehrgenerationenhauses mit Kleiderspenden aus der Bevölkerung kam gut an.

Mehrgenerationenhaus hatte zu Begegnungsfest Nummer 2 eingeladen / Basar gut angenommen

Wer sich der anhaltenden Flüchtlingswelle entziehen will, der wird damit kaum Erfolg haben. Kein Tag vergeht mit neuen Meldungen über gekenterte Flüchtlingsboote, über Tausende von Familien auf ihrem Weg durch Europa sowie mit Diskussionen über die Errichtung von Sperrzäunen und neuerdings auch Transitzonen, um der Lage Herr zu werden. Auch vor den Toren der Sehusastadt macht das Thema natürlich nicht Halt.
Die Verantwortlichen des Mehrgenerationenhauses in Seesen haben schon früh die Zeichen der Zeit erkannt und einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Bereits Mitte August dieses Jahres hatte man unter dem Motto „Willkommen bei Freunden“ eingeladen. Sowohl den Flüchtlingen beziehungsweise Asylbewerbern untereinander, als auch der einheimischen Bevölkerung sollte die Veranstaltung Gelegenheit geben, sich näher kennen zu lernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eventuell vorhandene Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Premiere, die auch Bürgermeister Erik Homann besuchte, konnte als durchaus gelungen bezeichnet werden.
Am vergangenen Sonnabend nun stand ein zweites Fest der Begegnung auf dem Terminkalender. Motto diesmal: „Aufeinander zugehen“. Und auch diese Einladung verhallte nicht ungehört. Sehr zur Freude der Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Marion Deerberg, hatten sich mehrere Dutzend Flüchtlingsfamilien im Innenhof des Hauses in der Baderstraße eingefunden, und auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger waren mit von der Partie.

Mehr dazu lesen Sie in der Beobachter-Ausgabe vom 2. November.