Strömender Regen am Sonnabend, tags drauf strömen die Massen

(Foto: Strache / Kiehne)
Es war ein Sonnabend, an dem man sprichwörtlich noch nicht einmal einen Hund vor die Tür schickt. Dauerregen und böiger Wind waren die Begleiterscheinungen eines total verkorksten Adventssamstages. Zu leiden darunter hatte auch die Burg-Weihnacht in Seesen. Hier blieben die Besucher fast komplett aus. Das hatte an den Abenden zuvor noch anders ausgesehen. Nach dem Auftakt amDonnerstag, der ebenfalls schon von „Schmuddelwetter“ begleitet wurde, strömten die Menschen am Abend noch vor das Sehusa-Burg-Areal, um dem neugestalteten Weihnachtsmarkt inSeesen mit Leben zu erfüllen. „Da war richtig was los“, freute sich Organisatorin Sabine Mogk-Hagemann vom Stadtmarketing Seesen. Bester Burg-Weihnachtstag war dann der Freitagabend. „Wir sind aus allen Nähten geplatzt“, bilanziert Mogk-Hagemann. Ganz anders sah das am Sonnabend aus, die geplante Christmas-Party und der Bratpfannencup fielen buchstäblich ins Wasser. Mickrige fünf Teilnehmer nahmen beim Bratpfannen-Wettstreit teil. Immerhin war der Po-Rutscher-Cup für Kinder zuvor noch ein wenig besser frequentiert. Insgesamt 24 Kinder gingen hier an den Start. Für die schnellsten Zeiten gab es Preise. Ansonsten prägte eher Tristesse das Bild. Die Alphornbläser spielten ohne Publikum und auch der Musik-Auftritt bei der Christmas-Party wirkte eher trostlos. Bei dem Wetter aber auch wahrlich kein Wunder. Das wiederum war gestern viel besser, und schon war der Besuch schon wieder viel, viel besser. Dichtes Gedränge und tolle Adventsstimmung prägten das Bild bis in den späten Abend.