Tausende Besucher kamen, und dann auch der Regen...

Frühlingsfest 2012 in der Seesener Innenstadt erneut Anziehungspunkt

Von Ulrich Kiehne, Seesen

Sabine Mogk-Hagemann , Eventmanagerin des Stadtmarketings, brachte es um kurz nach 17 Uhr auf den Punkt. „Wir hatten lange Zeit über Glück mit demWetter und können froh sein, dass es nicht schon früher geregnet hat.“ In der Tat: Während in Seesen am Sonn-tagnachmittag noch die Sonne schien, hieß es im nahen Rhüden schon „Land unter“. Zumindest bis halb fünf blieben die Besucher des Frühlingsfestes 2012 vom Regen verschont. Und solange es trocken blieb, stimmte auch die Besucherzahl. Abermals dürften mehrere Tausend Gäste aus Seesen sowie der Umgebung den Sonntag genutzt haben, um einen Gang über die Jacobsonstraße zu unternehmen. Hier, sowie in der Markstraße, der Bismarckstraße und allen voran auf dem Jacobsonplatz, herrschte reges Treiben.
Mit den Segways ein paar Runden drehen, den Modellbauern über die Schultern schauen, sich über die neueste Generation motorisierter Gartengeräte oder über energieeffiziente Pelletöfen von Experten informieren lassen, die Top-Modelle der Automobilhändler hautnah erleben, Pflanzen für den heimischen Garten einkaufen – alles das und noch viel mehr war am Sonntag möglich. Währenddessen konnten die Kinder ein paar Runden auf dem Karussell drehen oder auf dem Bungee-Trampolin ein paar Salti schlagen.
Ohne Show und Musik läuft bekanntlich nichts. Und das galt auch für das Frühlingsfest. Der Fanfarenzug aus Oelber sorgte für schmissige Klänge, die Zumba-Party unterlegt mit aktuellen Chart-Hits mit Anke und Conny war allen voran für die Kinder ein Erlebnis. Die Mittelalter-Combo Pestilenzia spielte dann leider vor geringem Publikum. Kein Wunder, hatte doch der Regen zahlreiche Besucher vertrieben. Für Unterhaltung sorgte zudem das Akrobatik- und Comedy-Trio „Schrebers Erben“.
Und der verkaufsoffene Sonntag? In den rund 50 geöffneten Geschäften wird es angesichts des eher tristen Frühlingsfest-Wetters durchaus lebhafter zugegangen sein als draußen. Im Markthaus jedenfalls wurden die Geschäfte sehr gut frequentiert, wie auch Schwager-Geschäftsführerin Sabine Elsen auf „Beobachter“-Nachfrage bestätigen konnte.

Fotos: Heinzel / Kiehne