TC-Tenniscamp gibt Einblick in die Tenniswelt

Es wurde viel an der Schlagtechnik gefeilt.
 
Alle 21 Teilnehmer des Camps mit den Jugendwartinnen Kerstin Engel und Sabine Fleischmann und den Trainern Aaron Zimmermann, Julian Göhringer, Fabienne und Pascal Engel.

21 Nachwuchsspieler von sieben bis zwölf Jahren werden drei Tage lang in den weißen Sport eingeführt

Am vergangenen Wochenende spielte sich eines der wohl beliebtesten Events der Tenniskids ab: das traditionelle Tenniscamp des TC Seesen. Anders als im letzten Jahr spielte dieses Mal der Wettergott mit. 21 Nachwüchse im Alter von sieben bis zwölf Jahren konnten unter blauem Himmel und strahlender Sonne den weißen Sport näher kennenlernen.
Geleitet wurde das Camp über drei Tage von den Trainern Aaron Zimmermann, Pascal Engel, Julian Göhringer, Fabienne Engel, Gerd Kolodziej, Marc Melzer und der Jugendwartin Kerstin Engel. Seit vier Jahren ermöglicht der Ferienpass sogar Kindern, die nicht Mitglied beim TC Seesen sind, am Camp teilzunehmen. Dies bewährte sich. Knapp die Hälfte der Teilnehmer nutzte diese Möglichkeit und sammelte erste Erfahrungen im Tennissport. Die bereits erfahrenen Vereinskids wurden ihres Leistungsstands nach gemäß trainiert, so dass auch bei ihnen von Langeweile keine Rede war.
Auf zahlreiche Einheiten in kleinen Gruppen, bei denen vorerst auf die Technik geachtet wurde, folgten abwechslungsreiche Trainingsstunden, die mit Tennis auf den ersten Blick nichts zu tun haben. So stand eine Fitnessolympiade, ein Hockey- und Fußballturnier auf dem Programm. All das diente zur Schulung der Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Motorik und Treffsicherheit der Kids.
Da Tennis ein recht komplexer Sport ist, wurde nicht nur praktisch trainiert, sondern auch theoretisch. Ein Video zeigte den Kindern alle Schlagmethoden, die Maße des Platzes und die Zählweise. Im Anschluss konnten sie anhand eines Testes ihr neu erlerntes Wissen überprüfen. Für die bereits erfahrenen Kinder war dieses Grundwissen Voraussetzung. Sie bekamen Fragen aufgetischt, die es in sich hatten. So wurden strittige Spielsituationen sowie Neuigkeiten aus der Welt der Profis und allgemeine Tennisregeln abgefragt.
Natürlich darf bei einem echten Camp auch das Zelten nicht fehlen. Traditionell nächtigten alle Teilnehmer von Sonnabend auf Sonntag hinter den Plätzen auf der Anlage. Vorher wurde wie jedes Jahr mit Eltern gegrillt und in amüsanter Runde zusammengesessen. Ein „Eltern-gegen-Kinder-Quiz“ trieb den Abend auf den Höhepunkt. Lustige und interessante Fragen über Tennis und aktuellen Geschehnissen, bei denen die Kinder die Nase ganz knapp vorne hatten, sorgten gegen späteren Abend für reichlich Stimmung auf der TC-Terrasse.
Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht folgte am Sonntag das große Tennisturnier, auf das während des Camps hingearbeitet wurde. Dem Alter und der Spielstärke nach geordnet, ging es auf den roten Sand. Es waren alle Feldvarianten, das Kleinfeld, Midcourt und das Großfeld vertreten. So konnten die herzlich eingeladenen Eltern und Bekannten bei Kaffee und Kuchen spannende Matches ihrer Schützlinge bestaunen.
Für einen runden Abschluss sorgte die große Siegerehrung, die von Schatzmeister Uwe Zimmermann mit gekonnten Worten eingeleitet wurde. Hier wurden zahlreiche Präsente, Pokale und Medaillen von den Siegern abgeräumt. Zudem erhielt jedes Kind eine Mappe mit Fotos und sämtlichen Urkunden als Andenken an das Tenniscamp 2012.
Eine besondere und nicht wegzudenkende Unterstützung bot die Firma Lutz Klauenberg und die Tischlerei Salau, die neben finanziellen Mitteln auch Preise zur Verfügung stellten. Ebenso wertvoll war Sabine Fleischmann, die bereits seit zehn Jahren auf dem Tenniscamp für die Verpflegung der Kinder sorgt. Gemeinsam mit Kerstin Engel stellte sie zwischen den Trainingseinheiten unermüdlich frisches Obst und Getränke zur Verfügung und bereitete Frühstück und Mittagessen vor. Eine weitere Hilfe waren alle anderen Elternteile, die beim Aufräumen oder bei „Not-am-Mann“ ohne zu Fragen angepackt haben. Ohne diese Unterstützungen wäre ein Tenniscamp 2012 nicht möglich gewesen.