Tea-Time, Movie-Night und Gäste aus Wantage

Der Nachbau der Mühle Sanssouci im Gifhorner Mühlenmuseum.
 
Die Gäste aus Wantage können entweder mit der Brockenbahn oder zu Fuß den Gipfel erklimmen.

Städtepartnerschaftsverein verabschiedete Programm 2012 – Gasteltern gesucht

Zwar stand der für Ende Juli, Anfang August geplante Gegenbesuch einer Reisegruppe aus der englischen Partnerstadt Wantage im Mittelpunkt der jüngsten Vorstandssitzung des Städtepartnerschaftvereins Seesen-Wantage es war aber nicht der einzige Punkt auf der Tagesordnung. Nachdem das Veranstaltungsprogramm für das laufende Jahr 2012 im Rahmen der Mitgliederversammlung Anfang Dezember vergangenen Jahres nur andiskutiert, nicht aber verabschiedet worden war, machten die Mitglieder des Vorstandes unter Leitung der 1. Vorsitzenden, Renate Pilarski, nun „Nägel mit Köpfen“.
Eingeläutet wird das Programm bereits in wenigen Tagen. Am Mittwoch, 1. Februar, lädt der Städtepartnerschaftsverein zum bereits zweiten „Tea at the museum“. Diese Veranstaltung soll auch in den kommenden Jahren zum Kernangebot des Vereins gehören. Dieses Jahr werden die Besucher ab 15.30 Uhr die Möglichkeit haben dem unwirtlichen Winterwetter zu entfliehen, um bei Tee und englischem Gebäck einige gemütliche Stunden zu verbringen. Zudem werde der Leiter des Städtischen Museums, Friedrich Orend, über die aktuelle Sonderausstellung zum Thema „Wasser“ informieren. Anmeldungen werden bis zum 27. Januar unter der Telefon-Nummer (05381) 70130 (Renate Pilarski) entgegengenommen.
Auch die „Movie-Night at the museum“ soll in diesem erneut durchgeführt werden. War es Anfang Mai die etwas schrullige Miss Marple , die einen ihrer Fälle mit Bravour zu lösen verstand, so könnte es dieses Mal beispielsweise Mr. Bean sein, der am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr im Museum „über den Bildschirm flimmert“. Im Herbst könnte es zudem noch eine Filmnacht geben.
Bereits zum zehnten Mal, so erinnerte Frauke Appun , würden – Mitte dieses Jahres – Gäste aus Wantage in Seesen erwartet. Die bisherige Planung sieht unter anderem vor, dass die Besucher aus Wantage am Freitag, 27. Juli, in der Harzstadt offiziell empfangen werden, sich am Sonnabend, 28. Juli, gemeinsam mit ihren Gasteltern zu einem musikalischen Picknick im „Steinway-Park“ treffen und den Sonntag, 29. Juli, frei gestalten können. Mit der Brockenbahn oder zu Fuß geht es am Montag, 30. Juli auf den höchsten Berg Norddeutschlands auf Norddeutschlands. Im Anschluss wird eine Grillparty in Wernigerode veranstaltet.
Das „Fagus“-Werk in Alfeld, im vergangenen Jahr zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, sowie eine Besichtigung der Einbecker Brauerei stehen am Dienstag, 31. Juli, auf dem Sightseeing-Programm; das Mühlenmuseum in Gifhorn und ein Einkaufsbummel in Braunschweig schließen sich am darauf folgenden Mittwoch, 1. August, an.
Bleibt noch der Besuch einiger Seesener Firmen, die Füh­rung durch das Städtische Museum sowie die abendliche Fare­well-Party zu nennen, mit der am Donnerstag, 2. August, der Schlussstrich unter den Aufenthalt gezogen wird. Am Freitag, 3. August, geht es dann zurück nach Wantage.
Renate Pilarski wies darauf hin, dass man sich auch in diesem Jahr wieder freuen würde, wenn sich einige Bürger Seesens bereit erklären könnten, einen oder auch zwei der 31 Gäste aus Wantage bei sich aufzunehmen. „Wir möchten damit erreichen, dass die Besucher aus unserer Partnerstadt Land und Leute auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen, als es Touristen möglich ist, die in Hotels wohnen.“ Wie Frauke Appun hinzufügte, könnten die Gastgeber natürlich im Rahmen der Möglichkeiten an den Ausflügen und Exkursionen teilnehmen. Wer Interesse an der Aufnahme eines Gastes aus Wantage hat, der sollte sich mit Frauke Appun, Telefon (05381) 6863, in Verbindung setzen.
Noch nicht abschließend diskutiert wurden im Verlauf der Vorstandssitzung allerdings zwei Vorschläge, mit deren Umsetzung das Veranstaltungsangebot noch abwechslungsreicher gestaltet werden könnte. Zum einen ging es um die Einrichtung eines Gesprächskreises im Museum („Talk at the museum“); zum anderen um eine Theateraufführung in englischer Sprache für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse. Letzteres dabei möglicherweise in Kooperation mit der Stadtbücherei; Renate Pilarski: „Zunächst einmal soll jetzt das Interesse daran ausgelotet werden“.