TRAFO-Projekt „Jacobson-Haus“ kooperiert mit HAWK Hildesheim

Kreativ-Workshop mit Nutzern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 7. Oktober

Heller, freundlicher und einladender. In allen bisherigen Workshops und Gesprächen rund um die Transformation des Jacobson-Hauses wurde stets der Wunsch geäußert, dem optischen und atmosphärischen Eindruck des Hauses neuen Schwung zu verleihen.
Im Wintersemester 2017/2018 wird sich nun ein Master-Studiengang der HAWK Hildesheim mit genau dieser Thematik befassen. Hierzu findet am Sonnabed, 7. Oktober, unter der Moderation von Prof. Hans Lamb ein Workshop für alle Nutzer und interessierten Bürgerinnen und Bürger statt. Die Seesener Bedürfnisse und Wünsche sollen als inspirierende Grundlage für die darauf folgende Arbeit der Studenten dienen.
Der Workshop beinhaltet eine geleitete Ortserfahrung mit den Nutzern des Hauses, welche es den Nutzern ermöglicht, den Ort trotz jahrelanger Sehgewohnheiten „mit neuen Augen“ differenziert zu betrachten, außerdem spielerische, sprachliche Herausarbeitung von Wünschen, Bildern und Visionen der einzelnen Nutzergruppen, Sammlung von Ideen und Leitgedanken der Nutzergruppen über kreativ-gestalterisches Handeln und das gegenseitiges Kennenlernen über konkrete gemeinsame Kreativ-Arbeit.
Beginn ist um 9 Uhr im neuen Foyer des Jacobson-Hauses, Mittagspause von 13 bis 14 Uhr als gemeinsames Mittagessen in der Stadt, Ende der Veranstaltung ist gegen 18 Uhr. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, das Mittagessen zahlt jeder Teilnehmer selbst. Anmeldungen gehen bis zum 29. September verbindlich an E-Mail: hammer-geries@jacobson.haus oder telefonisch unter (05381) 1849. Bei Rückfragen zur Veranstaltung können sich Interessierte bei Thorsten Scheerer oder Heike Hammer-Geries melden.
Die Weiterentwicklung des Jacobson-Hauses Seesen zu einem kommunalen Zentrum für Bildungs- und Kulturaktivitäten wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Das TRAFO-Programm unterstützt von 2016 bis 2020 sechs modellhafte Transformationsvorhaben von Kultureinrichtungen in den Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und auf der Schwäbischen Alb. Die beteiligten Theater, Museen, Bibliotheken, Kulturzentren und Musikschulen öffnen dabei unter Beteiligung der Bevölkerung ihre Häuser für neue kulturelle Angebote, Kooperationen und Vermittlungsformate. Ihr Ziel ist es, zentrale Kulturorte für ihre Stadt bzw. ihre Region zu werden und mobile Angebote für die Fläche zu entwickeln, die gemeinsam mit den Menschen und ihren spezifischen Themen vor Ort umgesetzt werden.