TRAFO-Projekt Jacobson-Haus kooperiert mit HAWK Hildesheim

Das Jacobson-Haus kooperiert mt dem HAWK Hildersheim. Sie kommen mit einem Workshop nach Seesen und werden auf die Menschen in der Innenstadt zugehen, um mit ihnen zu reden.

Studenten und Professoren kommen am 13./14. Oktober zum Workshop nach Seesen

Heller, freundlicher, einladender: Allen Nutzern und solchen, die es werden wollen, ist der Wunsch gemeinsam, dem optischen und atmosphärischen Eindruck des Jacobson-Hauses neuen Schwung zu verleihen.
Im Wintersemester 2017/ 2018 wird sich ein Masterkurs der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) Hildesheim mit dieser Thematik befassen.
An diesem Wochenende treffen sich die Studenten und ihre Professoren Hans Lamb und Hartwig Gerbracht zum ersten Arbeitsworkshop in Seesen.
Eine intensive Ortserkundung und die Kontaktaufnahme mit Nutzern des Jacobson-Hauses und der Seesener Bevölkerung stehen auf dem Programm.
Die Studierenden werden auf die Menschen in der Innenstadt zugehen und würden sich sehr über eine offene Gesprächsbereitschaft freuen. Mit Hilfe von Interviews wollen sie herausfinden, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Menschen vor Ort in Bezug auf das Jacobson-Haus und sein Umfeld haben.
Die so gewonnenen Erkenntnisse werden dann als inspirierende Arbeitsgrundlage in den kreativen Gestaltungsprozess einfließen.
Zu erkennen sind die jungen Leute an Plaketten mit den Logos vom Jacobson-Haus, der HAWK Hildesheim und von TRAFO. Das Einverständnis zur Verwendung von Interview- und Filmmaterial für den kreativen Prozess und zu Dokumentationszwecken im Studiengang wird mittels eines Formulars erfragt.
„TRAFO – Modelle für
Kultur im Wandel“
Die Weiterentwicklung des Jacobson-Hauses Seesen zu einem kommunalen Zentrum für Bildungs- und Kulturaktivitäten wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Das TRAFO-Programm unterstützt von 2016 bis 2020 sechs modellhafte Transformationsvorhaben von Kultureinrichtungen in den Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und auf der Schwäbische Alb. Die beteiligten Theater, Museen, Bibliotheken, Kulturzentren und Musikschulen öffnen dabei unter Beteiligung der Bevölkerung ihre Häuser für neue kulturelle Angebote, Kooperationen und Vermittlungsformate. Ihr Ziel ist es, zentrale Kulturorte für ihre Stadt beziehungsweise ihre Region zu werden und mobile Angebote für die Fläche zu entwickeln, die gemeinsam mit den Menschen und ihren spezifischen Themen vor Ort umgesetzt werden.