„Treffpunkt für Alle“ erweitert Angebot durch Beratungsstunden

Steht künftig einmal wöchentlich im "Treffpunkt für Alle" als Ansprechpartnerin zur Verfügung: Birgit Weidanz. (Foto: Poerschke)

Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen trägt gestiegenem Informationsbedarf Rechnung

Seesen (poe). „Wir wollen uns den Bürgern dieser Stadt gegenüber öffnen; wir wollen einen Beitrag zur Inklusion der etwas anderen Art leisten, indem wir künftig ein offenes Angebot für alle Interessierten in dieser Stadt vorhalten; wir wollen neue Kooperationen begründen und Synergieeffekte erzielen – und wir wollen ein Treffpunkt für multikulturelle sowie generationsübergreifende Begegnung und Zusammenarbeit sein“. Mit diesen Worten umrissen der Vorsitzende der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen, Hans-Werner Ohlsen, und die designierte Geschäftsführerin der Lammetal-Werkstätten in Lamspringe, Carolin Reulecke, die Zielsetzung, als sie Ende Februar in einem feierlichen Rahmen den neuen „Treffpunkt für Alle“ aus der Taufe hoben.
Gut drei Monate sind seither ins Land gegangen – Monate, in denen in der neuen Einrichtung, die im Ostflügel des Seesener Bahnhofsgebäudes untergebracht ist, bereits zahlreiche Aktivitäten freigesetzt wurden. Da trafen sich beispielsweise die Mitglieder eines Handarbeitskreises, da wurde gekocht und gebastelt, da standen erste Seminar-Veranstaltungen auf dem Terminkalender und da ist derzeit eine Projektgruppe dabei, für Erwachsene mit Behinderungen neue Wege im Bereich der Freizeitgestaltung auszuloten.
Man könne also schon jetzt mit einem recht breit gefächerten und vor allem auch abwechslungsreichen Angebot aufwarten, freute sich die Leiterin des „Familienentlastenden Dienstes“ bei der Lebenshilfe, Birgit Weidanz, die in diesem Zusammenhang ergänzend anmerkte, dass dieses Angebot nunmehr durch regelmäßige Sprech- und Beratungsstunden erweitert werden solle. Hier hätten dann unter anderem behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch deren Angehörige oder Betreuer künftig die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch zu informieren oder beraten zu lassen.
„Diese Sprech- und Beratungsstunden richtent sich aber nicht nur an sie“, unterstrich Birgit Weidanz. Nach ihren Worten würde man mit diesem zusätzlichen Angebot vielmehr auf einen steigenden Beratungsbedarf reagieren, der allenthalben festzustellen sei. Anlass für den „Familienentlastenden Service“ – er umfasst sowohl den „Familienentlastenden Dienst“ als auch den „Familienunterstützenden Dienst“ – verstärkt in die Öffentlichkeit zu gehen, um über das breite Angebots-Spektrum zu informieren, das vom „Familienentlastenden Service“ im Besonderen und von der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen sowie den Lamspringer Lammetal-Werkstätten im Allgemeinen offeriert werde. Ob Frühförderung oder Kindergartenbesuch, ob Therapiemöglichkeiten, Kurpark-Schule oder Fragen zum Thema „Werkstätten“ – Birgit Weidanz informiert entweder direkt, oder stellt zumindest die Kontakte zu den Ansprechpartnern in den einzelnen Fachbereichen der Lebenshilfe her. Wann? Jeweils mittwochs in der Zeit von 9 bis 11 Uhr in den Räumen im Ostflügel des Bahnhofs.

Übrigens: Der „Treffpunkt für Alle“ will – wie schon im Verlauf der Eröffnungsveranstaltung betont – für alle offen sein. Mit anderen Worten: Vereine, Organisationen oder Gruppen haben jederzeit die Möglichkeit, sich hinsichtlich der Nutzung der Räume mit Birgit Weidanz in Verbindung zu setzen: Telefon (05381) 7881-22, Mobiltelefon 0176-22233486, E-Mail: b.weidanz@lebenshilfe-seesen.de.