Trümmerteile auf der Autobahn: Teilsperrung der A7

An der Anschlussstelle Rhüden: Fahrbahnschäden durch Mega-Hitze – Sperrung mindestens noch bis Dienstag

Am Freitagnachmittag standen die Notruftelefone der Polizei nicht mehr still. Durch diverse Verkehrsteilnehmer wurden extreme Fahrbahnschäden in Höhe der Anschlussstelle Rhüden in Fahrtrichtung Hannover gemeldet. Daraufhin wurden sofort zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei entsandt. Etwa 200 Meter vor der Anschlussstelle Rhüden wurde schließlich die schadhafte Stelle ausfindig gemacht. Aufgrund der Temperaturen von über 30 Grad Celsius hatten sich über beide Fahrstreifen mehrere Betonplatten gegeneinanderhochgedrückt (zirka 10 Zentimeter). Durch das Überfahren diverser Fahrzeuge brachen die Platten und große Trümmerteile blieben auf der Fahrbahn liegen. Beide Fahrstreifen der BAB 7 mussten daraufhin gesperrt werden. Durch die Sperrmaßnahmen staute sich der Verkehr auf mehr als zehn Kilometern Länge.
Die Absperrmaßnahmen wurden zwischenzeitlich von der Autobahnmeisterei Seesen übernommen. Derzeit ist davon auszugehen, dass eine kurzfristige Reparatur unmöglich ist. Bis auf weiteresbleiben beide Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wird über denVerzögerungsstreifen der Anschlussstelle Rhüden an der schadhaften Stelle vorbeigeführt. Die Sperrmaßnahmen werden voraussichtlich bis mindestens zum morgigen Dienstag andauern.
Insbesondere am vergangenen Wochenende kam es schonzu erheblichen, aber unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen.