Überirdisch schön

Seesen: St.-Andreas-Kirche |

„Beobachter”-Neujahrskonzert in St. Andreas-Kirche: GSO begeister mit Sphärenklängen

Auch in diesem Jahr sorgte das Göttinger Symphonie Orchester beim Neujahrskonzert des Seesener „Beobachter” für eine sehr gut besetzte St. Andreas-Kirche. Geister, Hölle, ja sogar der Teufel selbst – das musikalische Programm des Neujahrskonzertes am Donnerstaganbend mit den Göttinger Symphonikern nahm seinen Ausgang beim Abstieg des Orpheus in die Unterwelt.
Das Konzert begann mit der Ouvertüre zur Oper „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach. Darauf folgten Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Mephistos Höllenrufe. Nach der Pause ging es heiter weiter und als letztes rundete das Stück Sphärenklänge, Walzer op. 235 von Josef Strauss ein hochkarätiges Konzert der Superlative ab.
An der Violine begeisterte Chiara Sannicandro, sie wurde 1997 in Salzburg geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren.
Das Publikum ließ sich beim Neujahrskonzert 2017 mitreißen und belohnte die Musiker mit Jubel und Applaus. „Das Neujahrskonzert ist immer ein echtes Highlight freute sich auch „Beobachter”-Verlagsleiter Bernd Voß, der das Publikum zum Auftakt begrüßte und zum Ende nach mehr als zwei Stunden inklusive Pause Blumen an die Solo-Künstlerin Sannicandro überreichte. Gleichzeitig dankte er nach dem Zugaben-Abschluss, den wie schon in den Vorjahren der schmissigie Radetzky-Marsch bildete, dem Orchester und insbesondere dem charmant durchs Programm des Abends führenden Dirigenten Christoph-Mathias Mueller. Dieser leitet bereits seit 2005 das GSO, und wird sich in absehbarer Zeit neuen Herausforderungen stellen. 
Das nächste „Beobachter”-Neujahrskonzert am 17. Januar 2018 wird dann nämlich sein letztes als Dirigent sein. Einen Bilderbogen vom Neujahrskonzert 2017 finden Sie in unserer Wochenendausgabe.