Überwachungskameras zeichnen Überfälle auf

Zwei Spielhallen in Seesen sind betroffen: Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, zwei Überfälle auf Seesener Spielhallen aufzuklären beziehungsweise die Täter dingfest zu machen.

Dazu wurden jetzt im Internet die Videos der Überwachungskameras eingestellt. Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten.
Am Dienstag, 26. April, um 6.41 Uhr betrat ein maskierter und bislang unbekannter Mann die Spielothek in der Braunschweiger Straße. Unter Vorhalt einer Pistole forderte er die in den Geschäftsräumen allein anwesende 29-jährige Angestellte zur Herausgabe des Bargelds auf. Diese kam der Forderung nach, öffnete die Kasse und steckte das darin befindliche Bargeld in einen vom Täter mitgebrachten Jute-Beutel. Nach Übergabe verließ der Täter das Gebäude und flüchtete zu Fuß in nord-östliche Richtung.
Der Täter wurde mit etwa 175 bis 180 Zentimeter groß, bekleidet mit einer dunklen Mütze, einer Trainingsanzugs-Jacke, einer Cargohose oder Ähnlichem beschrieben; er trug eine Art „Putzlappen“ als Maskierung vor Mund und Nase und sprach Deutsch mit unbekanntem Akzent.
Täter sowie Ablauf der Tat wurde von den installierten Überwachungskameras aufgenommen, die Aufnahme kann wie folgt auf der Seite der Polizeidirektion Braunschweig abgerufen werden: www.pd-bs.polizei-nds.de/fahndung/personen/unbekannte_straftaeter/raub-auf-spielothek-111481.html
Knapp einen Monat zuvor, am Mittwoch, 23. März, 22 Uhr, betrat der mit einer Kapuze und Sonnenbrille maskierte männliche unbekannte Täter die Spielhalle „Freizeitcenter“ in der Poststraße und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe, mit der er eine 54-jährige Mitarbeiterin bedrohte, die Herausgabe von Bargeld. Auch in diesem Fall konnte der Täter sowie der Ablauf der Tat von den installierten Überwachungskameras aufgenommen werden; die Aufnahme ist wie folgt abrufbar: www.pd-bs.polizei-nds.de/fahndung/personen/unbekannte_straftaeter/fahndung-nach-unbekannten-taeter---raubueberfall-auf-spielhalle---111464.html
In beiden Fällen konnte der bislang immer noch unbekannte Täter entkommen. Die Polizei Goslar bittet im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen noch einmal Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts an und/oder in der Nähe der angegebenen Tatorte entsprechende Beobachtungen gemacht haben, Angaben über die Identität der Täter oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon (05321) 339-0 zu melden.