Unfall auf der Autobahn endet glimpflich

Der Geländewagen kam auf der Seite zum Liegen.

Im Baustellenbereich nicht aufgepasst: Beifahrer eines Geländewagens wird leicht verletzt

Es war schon im Radio und im Fernsehen angekündigt, dass das verkehrsreichste Wochenende auf der A7 in diesem Jahr anstehen sollte. Kilometerlange Autoschlangen bewegten sich, begünstigt von den Baustellen im Bereich Bockenem bis zum SZ-Dreieck und starken Rückreiseverkehr, langsam über die Autobahn am Vorharz vorbei. Der Rückstau von der Baustelle in Fahrtrichtung Nord war es auch, der am Sonntag einen Verkehrsunfall mit sich brachte. Gegen 16.30 Uhr befuhren ein Geländewagen sowie ein Auto der gehobenen Oberklasse (Jaguar) die A7 in Richtung Hannover. Ungefähr 300 Meter vor dem Parkplatz Bornum wurden beide Fahrzeugführer durch eingeschaltetes Warnblicklicht der vorausfahrenden Fahrzeuge auf ein nahendes Stauende aufmerksam gemacht. Ein vermutlicher Spurwechsel eines der Fahrzeuge soll diesen Unfall ausgelöst haben. Eine genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt.
Aufgrund des abgesetzten Notrufes wurden von der Einsatzstelle in Goslar die Bereitschaft der Ortsfeuerwehr Rhüden sowie zwei Rettungswagen der Rettungswache Seesen alarmiert. Zum Glück lief der Unfall für alle Beteiligten glimpflich ab.
Der Beifahrer des Geländewagens wurde vorsorglich mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Seesen gebracht. Nach der Bergung der Fahrzeuge, Abstreuen von Betriebsstoffen sowie der Reinigung der Fahrbahn wurde nach 30-minütiger Vollsperrung und zweistündiger Einsatzdauer die Fahrbahn wieder frei gegeben. Durch die Sperrung bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Rhüden, die Rettungswache Seesen mit zwei RTW sowie die Autobahnpolizei Hildesheim.