„Verantwortung der Bank ergibt sich aus der Nähe zum Kunden“

Der neue Vorstand der Seesener Volksbank mit Wolfgang Keunecke, Dieter Brinkmann und Armin Gernhöfer.
 
Otto-Karl Behrens beglückwünscht Dieter Brinkmann zur neuen Funktion bei der Volksbank.

Volksbank Seesen präsentiert Dieter Brinkmann als neues Vorstandsmitglied

Seesen (uk). „Wir leben Verlässlichkeit und machen nicht jeden Strategiewechsel im Bankenbereich mit!“ Fragt man den neuen Bankvorstand Dieter Brinkmann, warum die Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Langelsheim und Seesen so gut durch die Finanzkrise gekommen ist, verweist er darauf, dass Kunden den Mitarbeitern der Volksbank auch in Krisenzeiten vertrauen können. Man lasse sich daher nicht aus der Ruhe bringen, wenn andere Kreditinstitute mit höheren Zinsen für Geldanlagen locken.
Brinkmann betont besonders die Verantwortung, die sich aus der Nähe zum Kunden ergebe. Mit 200 Mitarbeitern und 24 Geschäftsstellen in der Region sieht er die Volksbank als gut aufgestellt für weitere Schritte in eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. In der Region gebe es trotz demografischen Wandel und Strukturdefiziten weiterhin große Potenziale.
Nachdem Detlef Kentler in der vergangenen Woche nach 28-jähriger Tätigkeit verabschiedet wurde, präsentierte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschafts-Bank, Otto-Karl Behrens (Wrescherode), mit Dieter Brinkmann nun Kentlers Nachfolger. Gemeinsam mit Wolfgang Keunecke und Armin Gernhöfer bildet der 48-jährige gelernte Bankkaufmann die neue Führungs-Spitze der Bank, die weiter auf bewährte Konzepte setzen will.
Das wirtschaftliche Wachsen des Kreditinstituts sieht Brinkmann auch den guten Leistungen der Mitarbeiter geschuldet. Insbesondere verwies er auf die hohe Quote an Auszubildenden, die neben guten Zeugnissen vor allem Kommunikationsfähigkeiten erwerben sollen.
Seine eigene Ausbildung zum Bankkaufmann begann Dieter Brinkmann übrigens 1984 bei der damaligen Volksbank Bockenem; 1998 schloss er eine Ausbildung als „Diplomierter Bankbetriebswirt ADG“ ab. Durch die Fusion der Volksbank Bockenem mit der Volksbank Seesen wechselte Dieter Brinkmann nach Seesen. In dem fusionierten Haus sammelte er umfassende Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen: erst als Leiter der internen Revision, dann als Leiter des Betriebsbereiches und des Stabsbereiches Vorstand. In dieser Funktion war er bereits für die strategische Unternehmensplanung des Gesamthauses federführend und mitverantwortlich. Ab 2002 übernahm er dann die Leitung des Bereiches Managementservices mit den Zuständigkeiten für die Gesamtbanksteuerung, Personalentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. Von seiner aktuellen Aufgabe als Leiter der Bankbetriebsbereiche Managementservices, Qualitätssicherung und Unternehmensservice, in der er auch bereits an den regelmäßigen Sitzungen des Vorstands und Aufsichtsrats teilgenommen hat und in den letzten drei Jahren auch für die wesentlichen Kreditentscheidungen mit zuständig ist, wird er ab Juli 2011 in den Vorstand der Volksbank eG, Seesen, berufen. In dieser Geschäftsleitungsposition wird er die Bereiche Managementservices, Gesamtbanksteuerung, Vertriebssteuerung, Personalentwicklung sowie Organisation und Werbung/Öffentlichkeitsarbeit sowie die Qualitätssicherung (Kreditgeschäft- und Wertpapiersachbearbeitung) verantworten. Die repräsentative Marktzuständigkeit der Bereiche Bad Gandersheim und Bockenem liegen zukünftig in seinen Händen. Noch nicht entschieden ist die Frage, wer künftig Vorstandssprecher der Seesener Volksbank ist. Diese Funktion hatte bislang Detlef Kentler inne. „Das entscheidet der Aufsichtsrat zu einem späteren Zeitpunkt“, erklärte Otto-Karl Behrens auf Anfrage des Seesener „Beobachter“.
Dieter Brinkmanns privater Mittelpunkt ist Dannhausen. Hier lebt die vierköpfige Familie schon seit Jahren. Zu den Hobbys des neuen Vorstandsmitglieds gehören die Jagd und das Motorradfahren – wenn denn Zeit bleibt. Sozial engagiert er sich als Mitorganisator des alljährlichen Benefiz-Herrenabends in Harriehausen, bei dem Gelder für das Elternhaus in Göttingen akquiriert werden.