Versteigert wie Vieh

Die beiden Dandanhusi Ackerbürger Rene Bresselschmidt und Landvogt Helmut Weiß versteigerten beim Sehusafest Nr. 41 eifrig die Mägde. Die hübsche Sarah wurde dabei für 38 Taler verschachert. Am Strick wurde die „Ware“ übergeben. Die Ackerbürger sorgten mit der Versteigerung für reichlich Aufsehen.

Ackerbürger sorgen mit Auktion für Aufsehen beim 41. Sehusafest

Immer wieder gibt es Neuerungen beim Sehusafest – so auch in diesem Jahr. Bei der 41. Auflage waren es die Ackerbürger zu Sehusa, die mit der humorvollen Versteigerung zweier Mägde für Aufsehen sorgten. Am Sonnabend ging die Versteigerung im Schlosspark auf amerikanische Art und Weise über die Bühne.

Der „Dandanhusi Landvogt“ Helmut Weiß war es, der die „Ware” hier anpries. Gefesselt und am Strick wurden die beiden Mägde den Schaulustigen vorgeführt, um dann unter dem Volk auf nicht ganz ernst zu nehmende Art und Weise versteigert zu werden. Die beiden „Prachtexemplare“ Sarah und Bärbel“ wurden dabei den Sehusafest-Besuchern zum Beschnuppern feilgeboten. Und der Landvogt geizte nicht, die beiden Weibsleute und ihre Vorzüge anzupreisen. „Die eine kann sogar lesen, die andere macht sich besser in der Küche“, ließ der Landvogt das Volk wissen. „Die eine ist wie fürs Kinder kriegen geboren, die andere hat keinerlei Widerworte!“ Und weiter: „Die eine hat ein wunderbares Gebiss, die andere wunderschönes und lockiges Haar!“ Mit derartig viel Können ausgestattet, war es ein Leichtes, die beiden Frauen zu versteigern. Letztlich war es ein großer Spaß, und der Landvogt sowie alle Ackerbürger hatten für eine tolle weitere Attraktion beim Sehusafest gesorgt. Die beiden „Kratzbürsten“ fanden spendabele Neu-Besitzer, die ihre neuen Frauen am Strick abführten.