„Vertraut den neuen Wegen!“

Der neue Propsteivorstand mit (von links nach rechts) Johannes Koch, Mike Sydekum, Tamara Schwarz, Burkhard Heunecke, Hilmar von Petersdorff-Campen und Propst Thomas Gleicher. Es fehlt Kathrin Reich.

Propsteisynode trat zur konstituierenden Sitzung zusammen

Am vergangenen Mittwoch trat die neugebildete Propstei-Synode der evangelisch-lutherischen Propstei Seesen zu ihrer konstituierenden Sitzung im Seesener Kirchenzentrum zusammen. Dabei wurde vor allem der neue Propsteivorstand in geheimer Wahl gebildet.
Zunächst kamen die rund 60 Personen in der St.-Andreas-Kirche zu einer gemeinsamen Andacht zum Auftakt der Tagung zusammen. Propst Thomas Gleicher würdigte in seiner Predigt das Ehrenamt in der Kirche und ermutigte die Synodalinnen und Synodalen/Innen und deren Vertretenden dazu, die Grundaufgabe der Kirche angesichts der anstehenden Strukturveränderungen fest im Blick zu behalten. Die helle Verkündigung des Evangeliums stehe, so der Propst, immer weit über der äußeren Gestalt von Kirche.
Im Anschluss an die Andacht, die Propsteikantor Andreas Pasemann in bewährter Art musikalisch ausgestaltet hatte, begab sich das Gremium in die Räume des Kirchenzentrums, um sich einem kleinen Wahl-Marathon zu unterziehen. Denn die zahlreichen Wahlgänge, die für die Erstbesetzung und die Stellvertretung aufgrund der geltenden Gesetze jeweils in geheimer Wahl durchgeführt werden mussten, forderten ihren zeitlichen Tribut. Gegen 22.30 Uhr war dann die Kärrner-Arbeit schließlich lupenrein geschafft.
Dem Propsteivorstand gehören für die nächste Periode von sechs Jahren an: Propst Thomas Gleicher und sein Stellvertreter Johannes Koch. Sie sind im Vorstand kraft ihres Amtes. Außerdem in den Propsteivorstand gewählt wurden Burkhard Heunecke (Rhüden), Hilmar von Petersdorff-Campen (Knüllhof), Pfarrerin Kathrin Reich (Astfeld), Mike Sydekum (Badenhausen) und Tamara Schwarz (Volkersheim).
Des Weiteren wurden auch die Pflichtausschüsse in den Bereichen Diakonie, Bauwesen und Jugendarbeit gebildet. Nachdem die Anwesenden viel Geduld bewiesen hatten bewundernswerter Geduld der Anwesenden, einer professionellen Arbeit des Wahlausschusses und nach rund gut dreieinhalb Stunden unverminderter Aufmerksamkeit aller Anwesenden war der Übergang zu neuen Wegen in der Propstei erfolgreich eingeschlagen.