Verzögerung bei "Crazy Cone"

Durch kooperative Zusammenarbeit mit dem Landkreis Goslar werden die Verzögerungen schnell aufgeholt.

„sehusa wasserwelt“: Zusätzliche Auflagen verzögerten Bau der Reifenrutsche / Eröffnungstermin steht noch nicht fest

Seesen. Aufsichtsrat Dr. Hans-Joachim Voß, Geschäftsführer Peter Riehm und Prokurist Rainer Lamprecht von den Wirtschaftsbetrieben Seesen überzeugten sich in dieser Woche vom Baufortschritt der neuen Rutsche in der „sehusa wasserwelt“. Der Rutschenturmneubau liegt im Plan, dieser wird komplett erneuert, die gesamte Technik mit Lüftung, Beleuchtung, Heizung und die Wasseraufbereitung wurde neu konzipiert und den Erfordernissen der Reifenrutsche „Crazy Cone“ angepasst.
Jedoch ergab sich bei der Installation der Rutschenröhre eine Verzögerung durch zusätzliche Auflagen des Bauaufsichtsamtes des Landkreis Goslar im Bereich des Fundaments für die Rutsche. Die nun erweiterten Fundamente sorgen für eine erhöhte Standsicherheit. Hierzu wurden rund 100 Kubikmeter Beton und fünf Kilometer Bewehrungsstahl eingebaut. Nach dem Abschluss dieser zusätzlichen Maßnahmen wird jetzt zügig an der Fertigstellung der neuen Reifenrutsche weitergearbeitet. Außerdem wird ein Messpegel zur Beobachtung von Erdbewegungen am Rutschenturm eingerichtet. Ein circa 25 Meter tiefes Bohrloch wird mit einem Messgerät ausgestattet, welches dann regelmäßig kontrolliert wird.
Die Investition in die Reifenrutsche wird den Besuchern in der nahen Zukunft einen enormen Spaß bereiten und soll auch die Besucherzahlen wieder ankurbeln.
Durch die kooperative Zusammenarbeit mit dem Landkreis Goslar konnten die Bauarbeiten trotz Verzögerung zügig weitergeführt werden. Zwar steht der Eröffnungstermin der Reifenrutsche noch nicht fest, sollte jedoch Ende Oktober stattfinden. Bis dahin haben die Handwerker auf der Seesener Baustelle noch viel zu tun.