Vom Zuckerhut in den Vorharz

Uwe Zimmermann empfing die brasilianischen Gäste im Rathaus.

Brasilien-Besuch bei der Kolpingsfamilie Seesen

Im Rahmen einer Begegnungsreise mit dem Ziel Deutschland besuchten in den vergangenen drei Wochen neun brasilianische Jugendliche das Partnerbistum Hildesheim. Sie folgten damit einer Einladung des Kolping-Diözesanverbandes Hildesheim, der diesen kulturellen und freundschaftlichen Austausch in unserer Region schon viele Jahre pflegt.
Auch die Seesener Kolpingsfamilie hatte die brasilianischen Gäste eingeladen. Auf dem Programm stand selbstverständlich eine Harzreise, inklusive Seesen, Goslar und Hahnenklee.
Vergangenen Donnerstagvormittag wurden die Gäste in den Räumen der katholischen Gemeinde „Maria Königin“ Seesen von Pfarrer Ryszard Karp und dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Seesen Alfred Kaczmarczyk begrüßt.
Anschließend machten sich die Jugendlichen gemeinsam mit einigen Mitgliedern der Kolpingsfamilie Seesen auf den Weg, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Zu den Höhepunkten des Vormittages gehörte allerdings die Begrüßung im Rathaus der Stadt Seesen bei dem Vertreter des Bürgermeisters Uwe Zimmermann, der die brasilianischen Gäste herzlich willkommen hieß. Auch ein Besuch im Mehrgenerationenhaus mit Informationen von der Leiterin Frau Deerberg über soziale Projekte in der Stadt stieß auf großes Interesse. 
In den Mittagsstunden ging die Reise weiter nach Goslar, zur Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn, einem Spaziergang durch die Altstadt und Kaffee und Kuchen in der Gemeinde St. Benno. Danach führte der Weg nach Hahnenklee, dort konnten die jungen Erwachsenen die Fahrt mit der Sommerrodelbahn und die schöne Aussicht der ganzen Gegend vom Sessellift aus genießen.
Die Besichtigung der Innenstadt mit Stabkirche und den Teichen des Wasserregals rundeten den Nachmittag ab. Als die Gruppe gegen 18.30 Uhr ins Pfarrheim „Maria Königin“ zurückkehrte, hatten die Frauen der Kolpingsfamilie Seesen bereits die Vorbereitungen  für das gemeinsame Abendessen abgeschlossen. Gespräche und ein allgemeiner Austausch ließen den Abend erst gegen 21 Uhr ausklingen, für die sympathischen Gäste Zeit, ihre Rückreise in Richtung Hildesheim anzutreten, wo sie bei verschiedenen Kolpingsfamilien der Diözese in Gastfamilien untergebracht sind.
„Wir werden uns sicherlich lange an diesen Tag erinnern, haben uns doch die brasilianischen Gäste mit ihrer Warmherzigkeit, Offenheit und lebendigen Spontanität mitgerissen. Wir sind froh, dass wir sie bei uns zu Gast haben konnten,“ unterstrich Alfred Kaczmarczyk abschließend.