Von der Douglasie zum Blockhaus

Im Holzsägewerk Kirchberg werden die Blockhäuser von Urs Gantner überwiegend in Handarbeit gefertigt. Kurze Transportwege, Holz aus der Region und der Bau in Handarbeit sollen Natur und Klima schützen. FOTOS: Niemann

Urs Gantner verwendet Holz aus dem Forstamt Seesen der Niedersächsischen Landesforsten

Frisch aus dem Wald ins nahegelegene Holzwerk und dann auf die Baustelle.

Der Naturhausbauer Urs Gantner aus Seboldshausen bezieht das Holz für seine robusten Blockhäuser aus dem Forstamt Seesen der Niedersächsischen Landesforsten und leistet damit einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.
Anfang des Jahres sei Gantner an die Landesforsten herangetreten und man sei sich schnell einig geworden, so Michael Thätner, Betriebsdezernent beim Forstamt Seesen. Die Landesforsten verfolgen schon seit vielen Jahren das Prinzip der naturnahen Waldwirtschaft, also die Wirtschaftsweise, die vor allem kahlschlagfrei und nach dem Mischwaldprinzip funktioniert, und somit deutlich naturschonender als die konventionelle Forstwirtschaft im System des Altersklassenwaldes ist. 1991 startete das „Niedersächsische Programm zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung in den Landesforsten“ (LÖWE). Die naturnahe Waldwirtschaft ist heute Grundlage zur Zertifizierung der Waldwirtschaft. Die zwei wichtigsten derzeit vergebenen Qualitätssiegel für die Waldbewirtschaftung sind das PEFC- und das FSC-Gütesiegel.


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