Von Schokoladenmaske bis Designer-Regal

Einen spannenden Tag haben zwölf junge Frauen in der Jugendfreizeitstätte erlebt. (Foto: Jachira)

Ferienprogramm 2012: Ein ganzer Tag, der sich nur um die Interessen von Mädchen dreht

Seesen (kaja). Die Frage, was Mädchen am liebsten machen ist eigentlich gar nicht so schwer zu beantworten. Sie spielen gerne mit Puppen, lackieren sich mit großer Hingabe die Finger- und Fußnägel, lieben es sich über Klamotten und die neuesten Schminktrends auszutauschen, mögen es, lecker und gesund zu kochen oder zu backen, haben ein Faible für schöne Designs und leben dieses beispielsweise bei der Gestaltung ihrer eigenen Zimmer aus.
Genau informiert über die Vorlieben von jungen Mädchen sind Ludmilla Heilmann und Stefanie Franz von der Stadtjugendpflege. Deshalb veranstalteten die beiden Sozialpädagoginnen in der vergangenen Woche auch einen Tag für Mädchen, der sich ausschließlich mit diesen Dingen beschäftigte.
Unter der Regie der beiden Fachfrauen konnten die Mädchen zunächst Gesichtsmasken und Pflegeprodukte ausprobieren. Bei den Pflegemasken hatten die Mädchen die Möglichkeit, zwischen so spannenden Sorten wie Erdbeere, Honig oder Schokolade zu wählen. Besonders gefragt war natürlich die Schokoladenmaske, da die kleinen Naschkatzen diese nach der Anwendung mit großem Genuss verputzen durften.
Einem beliebten Trend folgend versuchten sich die jungen Teilnehmerinnen im Anschluss beim Zumba. Zu fetziger Musik tanzten und hüpften die Mädchen durch die Jugendfreizeitstätte, und tobten sich so richtig aus. Nach der kraftraubenden Tanzeinlage stärkten sich die jungen Frauen dann mit gesunden Obst- und Gemüsesnacks.
Am Nachmittag war dann vor allem die Kreativität der Teilnehmerinnen gefragt. Die Aufgabe bestand nämlich da­rin, aus einem schnöden Schuhkarton ein Designer-Regal zu basteln. Mit großem Engagement und vielen kreativen Ideen stellten sich die Mädchen dieser Herausforderung. Die Ergebnisse konnten sich am Ende wirklich sehen lassen. Mit Fototapete ließen die Mädchen ihrer Fantasie freien Lauf und bastelten echte Unikate.
Nebenbei wurde übrigens noch die ein oder andere neue Freundschaft geknüpft und beschlossen, dass der Mädchentag im nächsten auf jeden Fall wieder angeboten werden muss.