Von Vuvuzelas und einer umfassendenChronik

Feuerwehr Kirchberg feiert 135-jähriges Bestehen – Stimmungsvoller Kommersabend in der Mehrzweckhalle

Sommerzeit – Zeit der Feuerwehrfeste. Stolze Jubiläen von meist weit über 100 Jahren können die Wehren in der Region mittlerweile feiern, die in Kirchberg bereits ihr 135-jähriges Bestehen. Im und rund um das Dorfgemeinschaftshaus herrschte am Wochenende Festtagsstimmung. Ortsbrandmeister Markus Schridde durfte sich am Kommersabend über denBesuch zahlreicher Gäste freuen. Angefangen vom Bürgermeister der Stadt Seesen Hubert Jahns bis hin zur Vorsitzenden der Frauenhilfe konnte der „Chef“ der Ortswehr die Besucher im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus willkommen heißen.
Alle gratulierten mehr als herzlich zum 135. Geburtstag.Der eine – so beispielsweise Pas­tor Christian Tegtmeyer – angenehm kurz und knapp, der andere, in diesem Fall Ortsbürgermeister Rudi Wuttke mit einem ausgefeilten Wortbeitrag. Nein, er überbrachte nicht allein die Grüße des Ortsrates, sondern wies aktuell auf nerv-t(r)ötende Vuvuzelas und die Frage, ob eine Alarmierung unter Vuvuzela-Lärm überhaupt möglich sei, hin. Kurzum, der Kommers gestaltete sich mit Glückwünschen und Ehrungen, durchgeführt von Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke (der „Beobachter“ wird darüber noch berichten), zunächst recht kurzweilig.
Ehrenmitglied Helmut Rösler ging abschließend auf die langjährige Wehrgeschichte ein, und erinnerte unter anderem an viele Löscheinsätze, bei denen die Kirchberger Brandschützer stets zur Stelle waren, um Hab und Gut zu retten. Danach war der Weg frei gegeben für Tanz und Musik mit der Formation Bayern III. Eröffnet wurde das Fest bereits am Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und FFw-Vorführungen; zu Ende ging es am gestrigen Sonntag nach Gottesdienst und Katerfrühstück, erneut mit Musik – in diesem Fall vom Feuerwehrmusikzug Rhüden.