Vorhang auf und Manege frei für die kleinen Stars

Eine mutige Drahtseilakrobatin.

Kindertagesstätte St.-Annen-Straße besucht den Kinder-Mitmach-Circus Renz / Große Premiere am Ende der Woche

Es gibt laute Musik, es duftet nach Popcorn und wilde Tiere streifen durch die Manege: Wenn der Circus in die Stadt kommt, sind wohl alle Kinder hellauf begeistert. Noch schöner ist nur eines: Selber der Star in der Mitte des Circuszeltes zu sein. Dieses Vergnügen hatten jetzt die Kinder der Tagesstätte in der St.-Annen-Straße. Denn von der Krippe bis zum Hort durften beim Kinder-Mitmach-Circus Renz alle kräftig mitmischen.
Nach einer tollen Vorstellung zu Beginn der Projektwoche kam, zumindest für die Artisten der Circus-Dynastie Renz, der wohl schwierigste Teil der Woche: Die Einteilung der Kinder in verschiedene Gruppen. Dass ihnen das allerdings hervorragend gelungen war, durften dann auch die Eltern bei der großen Premiere am Freitagnachmittag in dem waschechten Circuszelt erleben. Zunächst einmal musste aber kräftig geprobt werden.
Eingeteilt in Tierdompteure, Akrobaten, Clowns, Zauberer oder Jongleure erlernten die Kinder innerhalb von nur einer knappen Woche waghalsige, beeindruckende und lustige Tricks und Kniffe von den Profis. Die Darsteller vom Circus Renz brachten die Erfahrung mit, die es brauchte, um den Kindern eine einmalige und unvergessliche Projektwoche im Circus anzubieten. Vom ersten Tag bis zur Abschlussvorstellung in dem beheizbaren Circuszelt waren die Seesener Kinder die Stars.
Und sie präsentierten am Freitagnachmittag voller Vorfreude und Stolz ihren erlernten Auftritt – natürlich mit ein klein wenig Unterstützung durch die eigentlichen Artisten des Circus Renz. Die Lacher hatten bereits die Kleinsten ganz am Anfang der Vorstellung auf ihrer Seite: Sie präsentierten sich als hervorragend dressierte Circuspferd­chen. Und die Eltern nahmen die Circusnummer mit Humor – auch wenn so manch kleines „Pferdchen“ sicher noch nicht so ganz verstand, was mit ihnen passierte. Weiter ging es mit Ponyreiten, einer kleinen Drahtseilakrobatin, die Dank ihres charmanten Partners sicher von links nach rechts balancierte, einer niedlichen Akrobatikeinlage und witzigen Clowns. Nicht fehlen dürfen in einem echten Circus aber natürlich auch nicht die Zauberer, Jongleure und Schlangenbeschwörer.
Dank des Fördervereins der Kindertagesstätte St.-AnnenStraße wurde die Hälfte der für die Kinder anfallenden Kosten getragen – und dieser verkaufte auch am Tag der großen Premiere köstliche Leckereien für Groß und Klein vor dem Circuszelt auf dem Schützenplatz.