Wandernd in die Bundeshauptstadt

Mit einem Scheck über 800 Euro, gestiftet von den Lions Clubs Bad Gandersheim – Seesen und Seesen-Osterode Roswitha von Gandersheim für das Friedensdorf Oberhausen, verabschiedeten die Präsidenten Hartmut Jürgens und Dr. Andrea Huth die Ladies aus Langenfeld.

Lions-Damen aus Langenfeld machen Zwischenstopp in Seesen / 800 Euro für den guten Zweck

Die Lions-Damen des Clubs aus Langenfeld in Nordrhein-Westfalen machten jetzt mit ihrer 100-Etappen-Wanderung nach Berlin in Seesen Halt und wurden hier unter anderem von Bürgermeister Erik Homann vor dem Städtischen Museum willkommen geheißen.

Die Damen wandern derzeit zu ihrem 100. Gründungsgeburtstag von ihrer Heimatstadt (bei Düsseldorf) nach Berlin. Auf den Harzer Strecken waren gleich mehrere Aktionen geplant – und es gab begehrte Sonderstempel.
Ideales Wanderwetter und fröhliche Mitstreiter erwarteten die Lady Lions beim Start der 48. Etappe in Bad Gandersheim. Nach der Begrüßung durch Vertreter der Stadt und der örtlichen Lions Clubs ging es zum Abstempeln der Sonder-Wanderhefte der „Harzer Wandernadel“ in die romanische Stiftskirche, wo Kirchenvorstand Thomas Gelück über die Geschichte von Stift und Ort Gandersheim informierte.
Hartmut Jürgens aus Oberpanshausen, Präsident der Lions Bad Gandersheim-Seesen übernahm den Staffelstab und führte die rund 50 Wanderer auf die 15 Kilometer lange Strecke nach Seesen. Das Bauernhofeis von Familie Ebeling sorgte für das „Runterkühlen” nach dem etwas beschwerlichen Teilstück nach Wolperode. Weiter folgten die Teilnehmer dem Europaradweg R1 mit einem herrlichen Ausblick auf Feld und Flur der Heberbörde.
Ein Picknick aus dem Pferdehänger sorgte auf halber Strecke für wohltuende Stärkung und Erfrischung. Hoch zu Ross geleitete die Präsidentin des Lions Clubs Seesen-Osterode Roswitha von Gandersheim, Dr. Andrea Huth, bis nach Bilderlahe.

Bärlauchsuppe und Einladung von Bürgermeister Homann

Am Etappenziel Seesen vorm herzoglichen Jagdschloss hatten die Lionsfreunde schon für Sitzgelegenheiten, kalte Getränke und eine besonders leckere Bärlauchsuppe gesorgt. Bürgermeister Erik Homann freute sich über den Besuch der Langenfelder und lud die Damen gleich zu einem längeren Besuch ein, um noch mehr über Wilhelm Busch, die Flügel von Steinway & Sons, die Industriegeschichte der Stadt und das Mittelalterspektakel „Sehusa-Fest“ zu erfahren.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 5. Mai 2017.