Warum der „Lange Graben“ so langsam verschwindet

Kuriosität um dieses Hinweisschild: Es soll auf den Verlauf des „Langen Grabens“ hinweisen. Jedoch wurde es laut Welk an einer völlig falscher Stelle am Oberen Huttaler Graben aufgestellt. Dem Aufsteller des Schildes (Harzer Wasserwerke), ist der tatsächliche Verlauf des „Langen Grabens“ offenbar unbekannt. (Foto: Harzklub/ Welk)

Professor Peter Welk spricht in Seesen über das weltweit erste Grabensystem im Bergbau

In einem vollbesetzten Saal beim Harzklub in Seesen warteten die Besucher voller Spannung auf den Referenten, der über das Thema „der Lange Graben“ sprechen wollte. Bis schließlich fast mit dem Glockenschlag genau, Professor Dr. Peter Welke mit zwei Aktenkoffern unter dem Arm in der Tür stand. Durch die Sperrung der mittleren Jacobsonstraße wusste auch sein Navi nicht mehr weiter. Es ist kaum zu glauben, aber trotzdem wahr. Kein Seesener, ob Jung oder Alt, war in der Lage, dem Professor zu sagen, wo er das Jacobson-Haus finden könne. Da bleibt für das Stadtmarketing noch viel zu tun.
An Clausthaler Universität
Physik studiert
So vergingen einige Minuten, bis der Vortragende seinen Beamer in Position gebracht hatte. Doch dann ging es gleich mit voller Power in den Vortrag des an der Bonner Universität historische Geographie Lehrenden. Dabei merkte das Publikum, dass er nicht nur Erlerntes vortrug, sondern dass er selbst mit „Haut und Haaren“ hinter seinem Thema stand. Als Kind in eine im Ruhrgebiet lebende Bergwerksfamilie hineingeboren, studierte er an der Clausthaler Universität erfolgreich Physik. In dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zu dem einzigartigem Harzer Bergbau und allem drumherum.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Print-Ausgabe vom 28. Februar 2017.